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der orientalische Sklave unter seinen Cyprcsscn, Melonen, Pistazien,Sorbet und Pillau. Wenn wir indessen Bailly und Bussen glauben,war es in diesen Gegenden in Zeiten, die unserer GeschiHte unbekanntsind, so angenehm warm, als in Ostindien und Afrika; denn die Erdeerkaltet nach und nach wie der Mensch, und stirbt an Kälte; dieseHypothesen berühmter Gelehrter, die mir einst so komisch vorkamen,fangen an, mich stutzig zu machen, seit ich selbst anfange, kälter zuwerden, wie unser Sommer. Wem sollte wohl in diesen Gegendeneine malerische Reise einfallen? und doch haben wir SkjöldebrandsVo^ggs Mtoresguo an Oax Xorä. Stockholm 1805, mit Kupfern;der Verfasser zeichnete da trotz einem Schweizer Maler.

XXVI.

' Die Schweden.

Wo Platz im Herzen ist, da findet er sich leichtIn der Hütte.

Der schmale Sund, den man in einer halben Stunde über-schifft, macht eine Verschiedenheit zwischen scandinavischen Brudern,die man von Völkern eines Stammes und einer Sprache kaumerwarten sollte. Der Schwede ist lebhaft, arbeitsam und leichteinzunehmen; der Däne phlegmatisch und ernst. Der Schwede hateinen sehr schlanken und starken Körper, und kleidet sich, d. h. dasMilitär, blau; der Däne ist schwerfällig holländisch, und kleidet sich,d. h. ebenfalls das Militär, roth. Die Sprache beider Nationen, diesich so herzlich hassen, wie ihre deutschen Bruder untereinander, istsingend; aber die schwedische ist angenehmer und schneller. In Däne-mark kommt man mit der Deutschen Sprache aus, jenseits der Sundehört sie aus; man wird eher mit dem Französischen verstanden, wiein Norwegen mit dem Englischen. Die Natur ist in Dänemark flach,wie in Holland; in Schweden kolossal, wie in der Schweiz. Derschwedische Bauer kehrt nach vollbrachter Arbeit in seine Erdhütte zurückund tanzt nach einer Violine oder nach dem Gesänge der Weiber; der