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[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
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vitsras xao la mort, mais tu ns la 8sntiro8 <zu'nns kois. ' Ist esam Ende nicht gleichviel? Man ist der Krankheit los, wie des Lebens,und jahrelange Kurmethoden, führen sie nicht zu demselben Resultate?Aber sie lehren sterben, und ist das nicht das Höchste der Weisheit?Nun, man lernt es in einem Augenblick auch.

Einen Arzt, wenn man will, nur kein Consilium; welche Tagefür den Leidenden, wenn sie sich in die Perrücken gerathen, Weikardtruft: ötss-vous 8Ür cks lo guorir »veo X08 ratraielii88oineii8 ? undder Gegner schreit: Htö8-vou8 8Ür cke ne pas Is tuer avsv V08 8»ig-vsos? ° Mnretns wurde auf seiner italienischen Reise krank; als erwieder zu sich kam, saßen zwei Aerzte vor seinem Bette, IHainuasxgerimeutuin in unima vili, ° sagten sie, und er verstand glücklicher-weise Latein, stand auf und wandelte. Raisonniren können alle unddie Krankheit recht gelehrt erklären, aber Heilen ist die Hauptsache.Ich bedanre Kranke, die einem Arzt in die Hände fallen, der zugleichHochlehrer seiner Kunst ist; diese experimentiren so gerne, als jeneItaliener. In Städten hängt der Ruf eines Arztes meist vom Zu-fall ab, und ist der höchst zweideutige Ruf begründet, so ist keine Zeitzum Weiterstudiren mehr vorhanden; Geld, Geld, Geld! Der altefeierliche Doktor in Allongcperrücke, Degen und Tressenkleide, derbloß nach dem Pulse griff, nachdenkend schwieg, und dann ein Rezeptschrieb, ist längst verschwunden, an seine Stelle der galante, mit allenStadtneuigkeitcn vertraute Adonis getreten, was auch so viel nicht anfsich hat, da die höhere Welt eine gewisse Größe darin sucht, sich vor-nehm hinwegzusetzen über des Arztes Verordnungen, wie über andereDinge. Einem alten Arzte hatte der Tod aus Dankbarkeit versprochen,ihm vor jedem Krankenbette zu erscheinen, am Haupte des Kranken,wenn er sterbe, zu Füßen aber, wenn er genese, und der Arzt wurdesteinreich; endlich aber mußte er sich selbst niederlegen, und der Toderschien zu seinen Häupten. Da warf sich der Arzt schnell herum,und der Tod rief: „Ein Narr, der einem Doktor traut!"

Aerzte könnten sich aber, wenn sie Menschenfreunde sind, auf eineArt nützlich machen, die schöner wäre, als alle ihre Kuren; sie sehenGroße und Reiche in Stunden, wo diese am ersten einsehen, daß siearme Sünder sind, wie wir Andern; die Krankheit, selbst ein trefflicher,moralischer Arzt, kommt ihnen schon auf halbem Wege entgegen. Sie

* Lebe nach der Natur, sei geduldig, sage die Aerzte fort, so wirst du zwar den Tod-rnwt vermeiden können, aber ihn nur ein Mal leiden.— 2 Seid Ihr sicher, ihn mitEuernErfrischungen zu heilen? — Seid Ihr sicher, ihn mit Euern Aderlässen nicht zu todten?— b Laßt uns einen Versuch machen an einer Seele, an welcher nichts gelegen ist.