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Spatzen vor des Bauern Tenne, und selbst der Beamte, der dessenStütze und Stab sein sollte, rief bei gerechten Beschwerden: „Nimmdich in Acht, Bauer, sei ruhig !" Das Sprüchwort ist noch nicht ganzveraltet: „an armer Leute Bart lernt man schecren."
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Die Griechen ehrten in Ceres und Bacchus den Bauern, denn siewaren die ersten Acker- und Weinbauern, und bei den Römern standLandbau in noch höherem Werthe, ehe sie sich durch Asiens Wollüsteverweichlichten, und gebildeten Gutsbesitzern machten die Scrigtorssrsi rustivas sicher mehr Vergnügen, als Oioeronis oxsra omula. ^Aber wie stand es im Mittelalter und noch zu Anfang des vorigenJahrhunderts? Der russische Hof zahlte den Adel mit Bauern; in-dessen wer zahlt die Pensionen der Höflinge an andern Orten? —im Grunde doch der Bauer oder Bürger. Im eichenen Prügel desBrutus war eine Stange von Gold. Nichts beweist die schändlichsteVerachtung des fleißigsten, genügsamsten und nützlichsten Standesmehr, als das Wort vilaiu, das aus Villanus hervorging, gleich demWort Roturs, Gegensatz von Noblosss. s Wer verzeiht da nicht gernedem naseweisen Bsamten- oder Pfarrtöchterchm, wenn es einem zu-traulichen Bauernmädchen sagt: „Hältst du mich für ein Bauernmäd-chen?" Thomas' Lxitrs an xeuplo ^ sollte man Jeden, der auf demLande lebt, oder gar da zu befehlen hat, auswendig lernen lassen,oder an seine Thüre nageln:
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War es nicht arg, wenn es einst die höhern Stäube machten wiedie gekleideten Affen eines Großen, die einen Obstboden plünderten,und noch ärger, daß sie der einfältige Bauer für die Sühne seinesgnädigen Herrn hielt und nicht zu mucksen wagte? Erst mit der Re-volution wagten sie und wagten zu viel, und ein einfältiger Landniaunäußerte: „Warum sind die Säugammen aus dem Volk genommen?
* Schuldig befunden, arm zu sein.
2 Schriftsteller (römische) über den Ackerbau. — Ciceros sämmtliche Werke. —s Garstig— Landmann — Unadeliger — adeliger Stand. — * Sendschreiben an das Volk.b Sein Spaten und sein Pflug, nützliche Instrumente,
Sind glänzender für mich, als stolze Ornamente;
Zuerst war seine Kunst, sie muß die Menschen näbren.
Drum ehrt' das Alterthum sie einst auch mit Altären.