sog
des Frühlings. Wer durchaus Gesellschaft haben muß, kann sich jaan die Honoratiores seines Dörfleins halten, wenigstens muß man esnicht verderben mit Pfarrer und Schulmeister, Verwalter, Schulz undDorfbarbier.
Es steige, wer da will, bis zu dem Thron empor;
Dem Flitterglanz der Welt zieh' ich mein Dörfchen vor.
Natur, dich bet' ich an, durch deines Tempels Hallen
Will ich vergnügt dereinst zum stillen Grabe wallen!
XV.
Die Bedientenwelt
ist eine verkehrte Welt, wie schon das Wort Bedienter statt Be-dienen sagt, die nicht zünftig und noch weniger so nützlich sind, alsdie Handwerker, wenn gleich sehr tzroducirend. Die ersten Bedientenwaren wohl in Familien Frau und Kinder; der Krieg machte Skla-ven, und aus diesen gingen Leibeigene, und dann die Bedienten imheutigen Sinne hervor, die gar oft ihren Herren befehlen, desto öfteraber Lloosieui und man LInttrs sagen. Das Wort kommt von Ma-gister, und sie scheinen zu wissen, daß dieses Wort von Llngis — terherkommt, daher man so vielen Alles mehr als dreimal sagen muß.Die Bedientenwelt kann man nur recht iin Vorzimmer der Großenstudiren, und ich halte die Definition eines Franzosen von der Anti-chambre für vollkommen richtig: Uon, oü la ssrvitnäs ss oonsols garI'insolsnos st s'HZnxs xnr In mnlignitö. ^ Rivarol sagte Von einemreich gewordenen Kammerdiener: II n snutS än äsrrisrs äs In voi-tnrs sn äsänns sn svitnut In raus. '
In der Regel nährt das Bedientenhandwerk den Mann leichter
> So viel Knechte, so viel Feinde.
r Ein Ort, wo die Sklaverei sich mit Unverschämtheit tröstet und sich mit Bosheiterheitert. — » Er ist hinter der Kutsche vor in die Kutsche gesprungen, indem er das RadVermied.
Denwkritos. XI.
14