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[Elfter Band. - Zwölfter Band.]
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knüpfte, setzte er die Grabschrift: „Die da reich werden wollen, fallenin Versuchung und Stricke."

Mein hochverehrter Fritze dictirte auf die Neufchateller dummenHändel über die Ewigkeit der Höllenstrafen: „Wollen sie ewig ver-dammt sein, habe ich nichts dagegen;" ein Hochwürdiger hielt aberdoch den Glauben für nützlich, da ihm einst seine geistlichen Schafe inKraut- und Kohlgarten gerathen waren, und rief: äs no sais K guoixsnsait .leöus-Okrist äs uionrir pour äss osuailles oomws vous! ^Papst Bcnedikt XIV. dachte wie Friedrich. Galiani sandte ihm eineSammlung Lava: „Sprich, daß diese Steine Brod werden," und er-hielt eine Präbende, wobei doch Friedrich sich besonnen hätte. Garnicht übel waren die einst berühmten Parodien aus der Passionsge-schichtc, angewendet auf die Aufhebung des Jesuitenordens und denRastatter Congreß. Clemens XIV. sagt: bloss liomo! gulä vobisviästur? Die bourbonischen Höfe rufen: Oruoiüos! Oruoitlos! Preußenund Rußland aber: tzuiä üoo aä nos k ^ — In der etwas langenPassionsgeschichte des heiligen römischen Reich» ruft dieses: IristisS8t auima msa usguo sä mortsm. Preußen: tzuiä vultis äars, utego snin tisäam vodis? Die Reichsarmee macht es wie bei Roßbach:aä vocsin: e§o sinn, abüt rstrorsuin, st esciäit in terram; die Con-greßgesandten aber: euw suis vslslaeisbant so! ^ Dies geht Allesnoch an, aber allzu fleischlich sind doch die Bibelworte über Dr. BahrdsKirchenrock, aufgehängt in einem liederlichen Hause:

Hier geh' ich natürlich ein,

Dorten werd' ich geistlich sein!

Zu Stuttgart heißt das geistliche Gefängniß auf dem Thurme derStiftskirche die Bibel, und der von einem hochpreislichen Consistoriozurechtgewiesene Bürger, daß er seine Frau nicht beknieriemen, sondernmit der Bibel belehren solle, nahm das nächste Mal seinen heiligen,mit Kupfer beschlagenen Folianten und übte wohl die gröbste allerBibelparodien. Der Göttinger Bibliothekar Diez war humaner, undparodirte der ihn auf dem schönen Platz vor dem Gebäude umlärmen-den Schuljugend bloß Klopstocks berühmten Hexameter: „Saat vomTeufel gesäet am Holz des Galgens zu reifen!" — Theologen mußten

i Ich weiß nicht, was Jesus Christus gedacht hat, daß er für Canaillen, wie ihrseid, starb. — 2 Hier ist der Menscht was ist Eure Ansicht von der Sache? — Kreuzigeihn! -— Was geht das uns an? — s Meine Seele ist traurig bis zum Tode. — Waswollt ihr geben, daß ich ihn euch verrathe? — Auf die Worte: Ich bin es. ging sie rück-wärts und fiel zu Boden. Sie wärmten sich nebst ihrem Anhang. — Bibelkenner wer-den die Stellen an den Evangelien leicht erkennen.