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Bretzel darein; und in solchem Latein schrieb auch Murr seine Imuckatiotnnsbris in obitu ÜI. HiiAspuiiüii, 1779 ^ eine Satire auf den pedan-tischen Nürnberger Prediger Götz, die hoffentlich die letzte gewesensein wird. Indessen gefallen sich Schüler und Halblateiner noch heute,wen» sie ein tarn äiu (so groß) oder staute xscks (stehenden Fußes)anbringen, oder gar einem Offizier sagen können: 0 xsous äsous(o Vieh-zier), wenn sie noch keine Ohrfeige darüber erhalten haben.

Hieher gehört zunächst die sogenannte macaronische Poesie, derenUrheber der Mönch Folengo oder Merlinus Cocajns war, und dieviele Nachahmer fand, öfters nachgedruckt und so beliebt wurde wieMacaroui. In Deutschland war vorzüglich die Floia beliebt, derenTitel schon des Geistes Kind verräth: Illoig, sortuiu versiegle, cksbllois sobwartibus, iliis ckirioulis, <zuas oiuues lere Ueussbos, Hou-ngs, lVeibsras, cknngkergs beüupgsrs st sxit^ibus snis stsoüsrs stbittere soisnt gntors Luiükuglclclo sx Makignckig. Meine Ausgabe1614. 12., hat eine Vignette, wo sich eine ganze Familie bis auf denHund floht, und diese macaronische Poesie hieß ganz recht auch koesiapsägntssoa, 2 und schlich sich selbst in die Kirchenlieder. Wer kenntnicht aus alten Gesangbüchern das In cknisi subito? ^

In Frankreich liebte man den veralteten Stil Marots, dessenSchwatzhastigkeit, Genrewitz und Schlüpfrigkeit den 8t^1s Ltai-otiguszur Mode machten, sowie ja auch ernstere Römer die veraltete Sprachedes Lucilius liebten, die selbst Cicero autigua st verngoulg ksstivitas ^nennt, und die neuen Franzosen und selbst viele Ausländer ihrennaiven und gediegenen Montagne und Amyot, und wir unsern Lutherlieben sollten. Uns schreckt schon der Stil deutscher Werke, die vor1760 geschrieben sind, und so mag es doch eine Art Verdienst neuererBücherfabrikanten sein, wenn sie gute alte Bücher in lebendigenSprachen in die zeitgemäßere bessere Sprache umgießen.

Das Patois des gemeinen Mannes, die verschiedenen Dialekteunserer Provinzen, der pommerische Dialekt im Junker Hans vonZanow, das Plattdeutsche rc. machen burleske Wirkung. Der Sachselacht über das „i was hollter niet, ob i über d'Gronitz rasen thu,"und der Süddeutsche hat dasselbe Recht über das sächsische „ein Jul-den, jut Jelt" zu lachen, der Österreicher über des Preußen, „i, ichwohne hier janz vor mir und koche mich selbst," und der Preuße überdie österreichische Vvrpostenmeldung, „daß die Franzosen über die

.... * Leichenrede beim Ableben des 26. Ungepunzius. — 2 Pedanlen-Poeste. — 2süßer Heiterkeit. — 4 Alterthümlicher und echtnationaler Witz.