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und ein fränkischer Schulz verfiel xroxrio motu ' auf eine lateinischeInschrift seines neuen Hauses: >otuw ut suxra. ^ Einer meineralten Schulkameraden, fürstlicher Hofjäger, zeigte mehr Witz, als ichhinter ihm gesucht hätte; bei der Heimführung seines Fürsten sah mauvor seinen beleuchteten Fenstern einen Jäger, der in das Schwarzeeiner Scheibe traf, mit der Umschrift: Getroffen!
Die Schullehrer sind in der Regel Dichter, und wenn sie auchden Hähern Flug auf dem Pegasus nicht wagen, so sagen sie dafüroft recht gute Wahrheiten, die Hofpoeten wohl bei sich behalten. Sofingt einer:
O ihr lieben Kirchweihgiist,
Bliebt ihr zu Haus, wär's allerbest!
ist aber doch, als zweiter Diener des Worts, auch für Andere besorgt:
Laß von deinen KirchweihkuchenDeinen Nächsten auch versuchen;
ja weist sogar auf den Gang der Vorsehung hin:
Wenn es dir nützlich wär,
Gäb es Gott selber her.
Wer wollte geradezu läugnen, daß die Knittelverse:
Sechsmal sechs ist sechsunddreißig, Und die Frau ist liederlich,
Wenn der Mann ist noch so fleißig, So geht Alles hinter sich I
auf dem Lande unendlich viel Gutes gestiftet haben, mehr als alleBücher über Lebensweisheit? Viele Gedichte der Schullehrer sind nochjetzt besser, als ein Lied aus dem Hohenlohischen gottgeheiligten Sing-und Betopfer 1746, das vielleicht ein Obersuperintendent dichtete:
Zwingt die Saiten in Cythera,Laßt erschallen die MusikaDem hochgebornen König!
Mein Herz heißt dich ein Lilium,Dein süßes Evangelium
Ist lauter Milch und Honig.Nach dir ist mir,dratiosa vosli rosa, ^Krank und glimmetMein Herz und springet.
Iu äuioi fludilo ist sattsam bekannt, oognovit dos st asinus, guollxnsr srat vominus, « worunter sich natürlich der Verfasser nicht selbstverstanden haben wird, der sich zuruft:
* Aus eigenem Antrieb. — 2 Geschehen wie oben. — 2 Zierliche Himmelsrose.^ Der Ochs und Esel sah ganz klar.
Daß unser Herr das Kindlein war.