von den Intriguen dabei, voll! Benehmen Vieler, die nie in einergroßen Stadt waren, an der Tafel der Minister; von ihrem stillenBenehmen in der Versammlung, und dann dem desto rauschendcrenan der Tadle d'h«tc, in ihren Privatgesellschaften, und wenn sie nachHanse kehren, von ihren Gesprächen über das, was sie Alles gesagtund gethan haben, oder auch nicht. Niemand hatte größere Freudeals ich am Wiederaufleben der Stände; schon 1792 aus Frankreichzurück, traf ein Geheiincrath auf meinem Schreibtisch Filangicri.„Wollen Sie denn gar Gesetzgeber werden?" — „Nun, wenn die Re-volution sich weiter verbreitet, könnte ich nicht auch Deputirter wer-den?" sagte ich im Scherze, wurde es auch, aber unter ganz anderenVerhältnissen. Zu Frankfurt zeigte mir ein leerer französischer Sprach-mcistcr, aber voll des ekelhaften Hochmuths, der gerne Andere, derengeistige Ucbcrlcgenheit ihm niedrige Gefühle erregt, zu sich herunter-zieht, einen unserem Kaffeehause gegenüber an der Wand lümmelndenKrämer: „Sehen Sie, das ist auch ein Repräsentant;" lächelnd starrteich ihn an, die Nachbarn wurden aufmerksam, und ich sprach: „Voneinem Sprachmeistcr kann ich keine richtigen Ansichten von der hoch-wichtigen Ständesachc erwarten, noch weniger mag ich mir die ver-gebliche Mühe nehmen, sie ihm beizubringen; vielleicht haben Sieaber doch wenigstens so viel aus der Schule behalten: Duo oum kaoiuntideal noa sst idsm.« > Seit dem schallenden Gelächter darüber ließer mich hübsch allein an öffentliche Orte gehen. Die wichtigste An-stalt unserer Zeit wird lächerlich durch jene Repräsentanten, und einegute Posse schreckte vielleicht solche Herren selbst zurück, die Wählereinmal gewiß, und die höhere Welt könnte nicht mehr sagen statt: „O,ich bitte, machen Sie doch keine Umstände!" O, ich bitte, machen Siedoch keine Stände! Wer schreibt „die Verleger und die Repräsentan-ten?" Er verdiente vom Vaterlande eine Lorbeerkrvne.
i Wenn Zwei das Gleiche thun, ist cS doch nicht das Gleiche.