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von denen mau am ehesten hätte erwarten sollen, daß sie sich dessenentschlagen würden, was einmal dem großen Haufen lächerlich gewor-den ist; aber gerade durch ihr Festhalten daran bewiesen sie, daß ihreBildung nicht weit her sein mußte. Freilich waren sie am besten ge-troffen und am wenigsten konnten sie die Scene im Berliner Concert-saale leiden, wo die Namen berühmter Tmikünstlcr angebracht sind,und einer dieser Gebildeten vorzüglich den Geschmack und die Einsichtendes Künstlers rühmte, daß cr Handel und Glück (Händel und Gluck)neben einander gestellt habe. Nur mehrere solcher Possen, aber nichtvon den Juden allein. Die Britten ehren noch heute ihren Footeneben ihrem großen Shakspeare. Wo, wann sehen wirken unsrigcn?
Ganz zu rechter Zeit erschien der Stadttag zu Krähwinkel vonPlötz, der nicht übel, wenn auch gleich weder Kotzebue noch Foote ist,und so auch die noch bessere Schulmeisterswahl zu Blindhcim, dessenErnennung und He-rath; aber sie nähern sich nicht einmal dem Ari-stophanes. Ganz an der Zeit wären zwei Possen, die Verleger unddie Repräsentanten, und der Nutzen in meinen Augen so überwiegend,daß ich keinen Verdruß scheute, wenn ich noch jünger und der rechteMann wäre. Vielleicht folgte noch eine dritte Posse, gleich nützlichund nöthig: die Recensenten, und ich würde aufpassen auf die Recen-sion derselben, überzeugt, daß dann die Posse in zweiter, vermehrterAusgabe unendlich besser noch sein würde. Unser Verkehr hat inBerlin viel Gutes gewirkt; eine wahrheitsgetreue Posse: die Verleger,würde noch weit nützlicher sein, und haben sich die Juden gebessert,sollten christliche Herren Verleger nicht noch mehr thun als Juden?
Und die Repräsentanten? Wenn die Verleger mehr nach demNorden kopirt werden müßten, so würde hier der Süden vorschlagen.Wenn Leutchen, die gerne vom Volke gewählt werden, aber nicht vonder Mutter Natur zu einem so hochwichtigen Berufe bestimmt sind,oft nicht einmal die vorgelegten Fragen recht verstehen, oder gar durchIntriguen lediglich um der Diäten willen in die Stelle gekommensind, die so ehrwürdigen Stände im Staate nur lächerlich und ver-ächtlich machen, so daß ächte, tüchtige Patrioten sich schämen, nebenihnen zu sitzen, verdienen solche nicht die stachlichste Geißel des Sa-tyrs, um die Wähler aufmerksam zu machen, damit solche Unver-schämte entfernt werden, die das Volk selbst, dessen Vertrauen auf siegerade die Ruhe des Staates am wenigsten sicherte, nur Dukaten-fresser nennt?
Ungemein viel Poffirliches ließe sich sagen von den Wahlen schon.