180
Menschen zu werden, die lächelnd zu reinen Puppen geworden sind,über lauter Anstand, und sich gerne halten an das viotionnairs<lo I'Xoatlsmie. Schon unser Adelung ist freier, als recht ist.
Man erzählt von einem pommcrischcn Fräulein, das zu Berlinso fein und sittig geworden, daß es auf die Frage: Woher? erröthendantwortete: „aus Hintcrpomincrn." Pope, der einst auf einem Spa-ziergange nicht anders konnte als seinen Hinterpommern entblößen,setzte sich so, daß sein Gesicht vorn Wege abgewendet war. Auf ein-mal hörte er sage»: wenn der Herr so was thun mußte, so hätte'erwenigstens den Vorübergehenden das andere Gesicht zuwenden können,gab aber ohne Anstand sitzen bleibend zur Antwort: „Das lasse ichhübsch bleiben, mein Gesicht kennen alle Leute, meinen A.... aberNiemand." Schwerlich ist meinen Leserinnen der Abendsegen jenespommer'schen Fräuleins bekannt:
Nu leg ik mi arme Deercn slopen,
Up de Engclken will ik truen, buen un hopsn,
Un wenn de Düwel wullie mek anbölkcn,
So will ik enr berotze», he schall sik bekölkcn,
Un wenn he käm, un wnlle mek gar bieten,
So will ik ein beschnoddern, beseken und beschielen.
XVII.
Die Zoten.
Oalaino luüimus. *
Kästner schrieb in ein Stammbuch voller Zoten: Herr, erlaubemir, unter die Säue zu fahren. Match. 8, 31: Diese Unsitte ist dochziemlich verschwunden, folglich wird Demokrit in dem sechzigsten Jahrenicht mehr in diese Sünde fallen; aber sprechen muß ich von einemGegenstand, der noch heute von gar Vielen zum Komischen gezähltwird, auch wirklich zum Niedrigkomischen gehört und bei dem Volkeweit mehr Lachen erregt, als der feinste Witz. Cicero nennt die Zotenzwar illiberale, xstulans, tlagitiosum, obsoosnnm genus, mit Recht;
r Wir spielen mit der Feder.