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und da der Landgraf in den gegenwärtigen Umständen das früherausgeliehene Geld nöthig brauche, möge der König es doch'so baldwie irgend möglich zurückbezahlcn?) Heinrich jedoch ließ seine Ver-bündeten in ihrer Bedrängniß allein. Er nahm jene That der Spa-nier nur wahx, um alle Evangelischen Deutschland's von neuemgegen dieselben aufzuregen, ohne aber einen Ecn oder einen Sol-daten zur Unterstützung zu senden.
Kein Mittel ließen die deutschen Protestanten unversucht, umHeinrich entschiedener für sich zu gewinnen; fürchteten sie doch, wennFrankreich ihnen ungetreu werde, der Gegenreformation, die — vomKaiser und Spanien gefördert — auf allen Punkten Deutschland'ssiegreich auftrat, ganz zum Opfer zu fallen. Moritz von Hessen, beiwelchem der religiöse Eifer leider jede nationale und patriotische Re-gung ertödtet hatte, bot sogar dem Könige seine Verwendung beiden protestantischen Fürsten an, um für jenen die Krone des römi-schen Reiches zu erhalten, und unternahm eigens deshalb eine Reisenach Paris. Damit die Erhebung Heinrich's zum Kaiser ermöglichtwerde, sollte ein großes Bündniß zwischen Frankreich, den deutschenProtestanten, Schott'and, Holland, Dänemark und dem Herzog Karlvon Schweden errichtet werden. Heinrich belohnte den Landgrafenfür seinen guten Willen mit der Ernennung zum General-Oberstender deutschen Kriegsleute in Frankreich und mit einem jährlichenGehalt von 36,000 Livres: aber er war damals vernünftig ge-nug, das doch recht abenteuerliche Anerbieten des Landgrafen sehr kaltaufzunehmen. Dennoch ging ihm die Sache nicht mehr aus dem
') v. Kommet, 33 L
2) v. Kommet, 53 tt. — N8. Cons. des sp. Staatsraths V. 21. Nov. 1602;Arch. r>. Sim. X 1426. — Des). Wimvood's v. 7., 22. Oktbr. 1602, Ns-morinls, I. 439 1'. 443. — A8. tr§8., vot. 2751 x. 239 (Paris) erhalten wirNachricht über eine Oontvrenoo soerotv äs Ilonr/ IV. nvee trois coimeillorssur tss ino)'ens äo imrvmrir n l'Xinpiro. Diese drei Räthe sind Sulty, Villc-roy und Beiliüvre. Der Erstere ist für, die letzteren Beiden sind gegen einensolcbcn Versuch. Dr aber weder in den Oso. ro)-. noch in dem Bericht desLandgrafen bei Rommel von einer solchen Berathung die Rede ist, bezweifeleich dieselbe einstweilen.