Oppositionsregungen in Frankreich.
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wolle den Erzherzog zur Unterwerfung unter Frankreich's Botmäßig-keit zwingen. In der That ließ Heinrich die Generalstaaten auf-fordern, ihm Oldenbarnevelt oder den Schatzmeister Valcke zuzu-senden, um mit denselben über die französische Hülfe für Ostende zureden. Der Königin von England ließ er sagen: wenn sie denHolländern gehörigen Sukkurs senden wolle, so werde auch er sofortein gewaltiges Heer stellen, um die Feinde von Ostende zu verjagenund die Sache der Herren Staaten gegen den Spanier genügendzu befestigen. — Indeß der Zorn des französischen Königs legtesich bald, und damit verrauchten auch die kühnen Entschlüsse, die erin der ersten Hitze gefaßt. Beide Theile fühlten keinen Wunsch,es zu einem Bruche kommen zu lassen. Heinrich IV. wollte dieKräfte seines ermatteten Volkes erst heben, ehe er mit Spanien denunvermeidlichen Entscheidungskamps beginne; und die Spanier fürch-teten trotz aller ihrer Prahlereien die innerliche Ueberlegenheit Frank-reich's. So ließen die Dinge sich binnen kurzem friedlicher an.Oldenbarnevelt, der sich bereits reisefertig gemacht hatte, wurde ab-bestellt. Die Königin von England, die trotz ihres irischen Kriegesauf jene Aufforderung Heinrich's neue 6000 Mann nach den Nieder-landen gesandt, hatte nun das Nachsehen. Tassis konnte schon inder zweiten Hälfte des Augusts berichten, Heinrich werde mit einernoch so kleinen Genugthuung sich zufrieden geben?) Als der Erz-herzog, über die Annäherung Heinrich's erschreckt, den Grafen vonSore an ihn sandte mit der Bitte, nichts zu Gunsten der Belager-ten thun zu wollen: schickte der König höflichst den Herzog vonAiguillon an jenen ab, ihn versichernd, er sei nur nach Calais ge-kommen, um die Grenze in guten Stand zu setzen; er hoffe sicher,daß der König von Spanien ihm Genugthuung zukommen lassenwerde, sonst freilich würde dieser es bereuen. — In der That Her-tz LI8. Dep. Tassis' o. 18. Aug. — Aerssen an Valcke, 31. Aug., 9. Sept.,12. Sept. 1601; Mittheilung Caron's an die Geueralstaaten, 7. Sept.; beidesbei Devenber, dsäellLstuIckön van Olcksubarnsvelt, II., 294—298.
tz (Lr. sept., 1641—8uI1/, eb. 103. x. 363. —8uxpl. L I'Lsl, 327.
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