Oppositionsregungen in Frankreich.
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Meister der Artillerie, vorschützte, er wolle das alte Material durchneues ersetzen.') So war der Marschall rings von einem Netze vonMaßregeln umgeben, das ihn auf alle Fälle wehrlos machen mußte:ober der König wollte mehr, er wollte ihn unmittelbar in seiner Ge-walt haben. Dazu war schon alles auf das listigste angelegt. AlsLa Fin seine Eröffnungen gemacht hatte, sagte der König zu demBaron Lux, der gerade am Hofe anwesend war: „Ich bin sehr zu-frieden, daß ich mit La Fin gesprochen und aus seinen Reden er-kannt habe, wie falsch alle die Gerüchte über den Marschall von Bironwaren." Hoch erfreut begab sich Lux nach Dijon, um dies Biron zumelden. Ja, La Fin schrieb selbst an den Marschall, er habe inBetreff ihrer Pläne und Handlungen den König völlig zufriedengestellt?)
Ein sehr freundschaftlicher Brief des Königs vom 14. Mai^)und die zweimalige Sendung eines früheren Freundes des Mar-schalls, d'Escures, vermochten trotzdem Biron nicht zu bestimmen,der Aufforderung des Königs gemäß an den Hof zu kommen; seinböses Gewissen hieß ihn sich möglichst entfernt von der Person desMonarchen halten. Endlich folgte er der erneuten Aufforderung,die ihm der Präsident Jeannin und sein eigener Verwandter, derVidame von Chartres, überbrachten. Zwar rieth man ihm von derReise an den Hof ab, d'Epernon ließ ihm eine Warnung zukom-men, er möge lieber nach der Franche-Comte fliehen: aber er ver-traute aus die Versprechungen des Königs, seine eigene Macht undseinen Einfluß, die Nachrichten Lux' und La Fin's, und auf denUmstand, daß er alle Papiere, die ihn irgend hätten kompromittirenkönnen, durch den Letztem vernichtet glaubte?) Noch unterwegs er-
') 8u11^, Oee. ro^., cd. 109 p. 396 1.
-) ?. Nnttdieu, 109 S. 1. — I>. 6o)'et, 185.
3) Imttr. miss., V. 594. — Vgl. die beiden anderen Briefe Heinrichs anBiron vom 31. Mai; idiä. 601 L
<) Im 1'oresj Nem., I. 140. — vuxteix, 309 L