Oppositionsregmigen in Frankreich.
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vorher vernichtet worden. Dem Prinzen von Joinville wurde, nach-dem er ein umfassendes Geständniß abgelegt, einfach verziehen, dasein Vergehen ein durchaus kindisches gewesen war. Auch der Grafvon Auvergne erkaufte sich die Verzeihung durch eine vollständigeBeichte, in welcher er besonders den Herzog von Savoyen und selbstden König von Spanien bezichtigte. Ja, dieser Königssohn gingso weit, zu versprechen, von nun an die Pläne der Spanier ausspio-niren und der französischen Regierung verrathen zu wollen. Freilichhat er diese Zusage nachher nur benutzt, um Heinrich von neuem zuhintergehen.') Der Lieutenant Biron's in Burgund, der BaronLur, erkannte die Unmöglichkeit des Widerstandes gegen die könig-liche Macht, besonders da die Bewohner der Provinz sich bereitzeigten, den Marschall Lavardin mit Waffengewalt zu unterstützen.So unterwarf er sich denn gleichfalls und kam nach erhaltener Zu-sicherung freien Geleites an den Hof, wo er noch nachträglich zurAufklärung über die Pläne Biron's beitrug. Zum Statthalter deswichtigen Burgund wurde der Dauphin und zu seinem LieutenantBellegarde ernannt, der von geprüfter Treue und mildem Charak-ter^) war und auch nicht selbständige Bedeutung genug besaß, umjemals gefährlich zu werden.
Nur noch Einer unter den Verschworenen widersetzte sich denköniglichen Befehlen, der Herzog von Bouillon; aber auch diesernicht durch bewaffneten Aufstand, sondern nur durch Nichterscheinenam Hofe. Auch gegen ihn beschloß Heinrich einzuschreiten. Dochgehört die Darstellung dieser Ereignisse einem anderen Zusammen-hange an.
Die Verschwörung Biron's und ihre Unterdrückung ist von derhöchsten Bedeutsamkeit für die gesammte weitere Geschichte Frank-
tz N8. Cons. des sp. Staatsr. v. 24. Okt., 12. Nov. — ttsttr. iniss.,VI. 286. — vs Ltiou, 1. 128 p. 983, 986. — 8u1I)', Oee. rox, on. 109, 110x. 400, 404. — ?. x. 172 L L — k. (Äz-ei, 206 L — 8üxxl.
L 1'Lst., 339.
tz Nsm. äs LeLiivLis-tlkMAls, 38 II.