Scheinfriede.
247
Es kam noch hinzu, daß Heinrich erfahren mußte, wie er beieinem etwaigen Kriege gegen Spanien auf die Mithülfe der mäch-tigern italienischen Staaten, Venedig's und Toskana's, nicht im min-desten zählen könne. Denn diese hatten eine solche Angst vor derspanischen Macht, daß sie es nicht einmal wagten, dem französischenKönige wegen der Entdeckung und Vereitelung der Biron'schenVerschwörung Glück zu wünschen!'). Sie waren nämlich fest über-zeugt, Philipp III. sei an derselben betheiligt.
Und wenn Heinrich IV. ferner erwog, wie sein Reich eben erstmit genauer Noth einer gewaltigen Erschütterung entgangen sei, wiees noch immer in demselben mehrere ihm feindliche Faktionen gäbe,wie nöthig seine Unterthanen Ruhe und Friede seien: so mußte erin der That bedacht sein, die zwischen ihm und Spanien bestehen-den Schwierigkeiten lieber aus dem Wege zu räumen, als sie immermehr anwachsen zu lassen. In den Briesen an seine Gesandtenspricht Heinrich sich sehr offen über diesen Gegenstand aus. Erhabe, so schreibt er, keine Beweise, daß der König von Spanien dieVerschwörung im einzelnen gekannt habe, wohl aber sei derselbe imallgemeinen von ihr unterrichtet gewesen. Er, Heinrich, stelle sichdennoch an, als ob er den Unschuldsbetheuerungen Philipp's Glau-ben schenke. Denn wenn er sie als unwahr bezeichnen wollte, dannmüßte er Rache nehmen und zum Degen greifen. Aber wenn er-den gegenwärtigen Zustand seiner Reiche und denjenigen ffeiffpr'Nä^-
baren betrachte, dann sehe er wohl, daß er sich zu seinem eigenenBesten mit Mäßigung und Langmut^ HdnrHmeader That, Holland war anß^skineM,ieigWen-./Echlnete-pollaus.heschDtigt, England war uuzuveWssig,^ Venedig ^nud Doskanä-lau, derPapst,„eher- dem Gegner, gpisttrg,. ^Sgvpyen, stchsH.M, MlüMM
Widersacher, das eigene! Reich schwach und! vöni vevrätherischen FMmi) 'N'-H .1,l'.l -lnv l i) k
I vst k -'s! . InvilKxilkt .lioZZX II^II
IV.s.l
LüO-'^nMÄön an. öe ^reSnLii.Eaüa^ ir.'i-f: SlH' I L,-. .. , I , Irmv'w l'dm .ni'ül'ir nrffrslt'
- 6S», W, HM
und, an chen Garen ^.lqi^ouz,, DA. iy,,MpWud^p, I^HepseMer,j