Scheinfriede.
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wirksam zu fördern, dazu war Jakob I. wieder nicht der Mann.Mochte er sich augenblicklich zu Frankreich oder zu dessen Neben-buhler hinneigen, keiner von beiden Staaten hatte eine große Unter-stützung, eine wahrhafte thätige Begünstigung von ihm zu erwarten.Spanien hatte aus all' den Verhandlungen mit diesem Fürsten nurden einen Vortheil gezogen: daß der schon in den letzten Jahrenziemlich lässig geführte Krieg mit England ganz aufhörte und Spa-nien seine Kräfte aus andere Punkte verwenden konnte. Das Aus-bleiben der englischen Hülfe für die Vereinigten Provinzen war umso weniger von großer Bedeutung, als Heinrich IV. die Summeseiner jährlichen Zahlungen an die Generalstaaten ja — wie er-wähnt — bedeutend vergrößert hatte.
Vermochte sich Spanien hier immerhin eines kleinen Erfolgeszu rühmen, so hatte es doch sonst überall eine politische Niederlagenach der anderen erlitten. Es hatte sich zu entschädigen gesucht, in-dem es noch einmal ein Bündniß mit den verschiedensten Fraktionender Unzufriedenen in Frankreich eingegangen war: Fraktionen, müssenwir sagen, und nicht mehr Parteien, denn die großen Parteien derOpposition gegen das Königthum waren in Frankreich mit derBiron'schen Verschwörung zusammen endgültig vernichtet worden.War ihm dies besser geglückt?