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Viertes Kapitel.
Das Gesammt-Nettoerträgniß der Gabellenpacht betrug im Jahre1610: 1,280,699 Livres; das des Salzverkaufes in den oben ge-nannten Provinzen und nach dem Auslande 331,700 Livres: alsozusammen 1,618,399 Livres, nach heutigem Geldwerthe 3'/r Mill.Thaler.') Eine sicher viel höhere Summe verschlang der Gewinnder Pächter und die Erhaltung ihrer zahllosen Beamten.
Die Menge anderweitiger indirekter Steuern, wie Abgabenvom Detailverkauf der Lebensmittel (^.iclss), vom Weine — jenach der Provinz ein Achtel oder ein Zwölftel des Werthes derErnte — die Ein- und Ausgangszölle (borg-inss), die Steuernvon der Fabrikation, von der Fischerei u. s. w. wollen wir hiernicht näher anführen, zumal sie in den verschiedenen Provinzenin bunter und verwirrender Mannichfaltigkeit bestanden, der Sullyin keiner Weise abgeholfen hat. Wir finden hier bestätigt, wasschon oben bemerkt worden ist: die Ordnung, Strenge und Regel-mäßigkeit, welche Sully in die Finanzverwaltung einführte, sindbewundernswerth, und ihre Folge Erhöhung des Staatseinkommensbei bedeutender Erleichterung des Volkes; aber von wahrhaftoriginellen und schöpferischen Gedanken ist bei ihm nichts zufinden. Mit einem Manne, wie Colbert, darf man ihn nichtvergleichen.
Das Gesammterträgniß dieser kleinen indirekten Steuern —die, weil sie sämmtlich verpachtet waren, unter dem Namen der„Pachten" (b'orinss) zusammengefaßt wurden — betrug imJahre 1610 netto 1,606,520 Livres oder nach heutigem Geld-werthe 3,481,000 Thaler. '
So belies das Nettoerträguiß der indirekten Steuern in Frank-reich sich nur auf 3,224,919 Livres, heute etwa 7,087,000 Thalernentsprechend. Das ist keine beträchtliche Summe. Die Gesammt-Nettoeinnahme aus direkten und indirekten Steuern machte demnach
y N8. ILtnt General des b'inunees (Brüssel, Libl. 4s LourA. 14,287).
2) Ich habe das Ergebniß zusammengestellt aus den einzelnen Angabenin dem letzlangefiihrtci! U8.