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gesandt; 2000 sollten aus Korsika in Sold genommen werden;aus Belgien verschrieb man sich erfahrene Hauptleute. 3000 Reiterund ebenso viele Arkebusiere zu Pferde wurden bereits au die nörd-liche Grenze des Kirchenstaates verlegt, während die Festungen imFerraresischen und in den Marken mit starken Infanterie-Abthei-lungen besetzt waren. Alle Unterthanen der Kirche- die sich imBcnetianischen befanden, wurden unter Androhung strenger Stra-fen abberufen.')
In Spanier: hatte bei und unmittelbar nach der AbsenduirgEastro's die friedliche Gesinnung zweifellos überwogen. An Stelledes hochfahrenden und kriegslüsternen Villena war der geschmei-digere Marques von Aytona zugleich mit Castro's Reise als Bot-schafter nach Rom gegangen; er hatte dem Papste eindringlicheFriedensermahnungen von Seiten seines Königs überbracht. Zu-gleich wurden in Spanien Schriften, welche die Rechte des heili-gen Stuhles der Republik gegenüber vertheidigten, unterdrückt.Auch von Flandern her rieth Erzherzog Albert dringend zumFrieden?) Allein die ungünstigen Nachrichten, die man immervon Neuem von Don Franeisco de Castro erhielt, verhalfen all-mählich wieder der kriegerischen Partei am spanischen Hofe zumSiege. Am 8. Dezember ging an Fnentes die lange erhoffteOrdre ab, die ihn: umfangreiche Rüstungen anzustellen befahl; einDämpfer für seine Freude war freilich der Zusatz, daß er zu irgendeiner kriegerischen Maßregel noch weitere Befehle abwarten solle.Er entfaltete sofort eine verzehrende Thätigkeit für die Aushebun-gen: bis auf 20,000 Fußgänger, 6000 Reiter und 40 Geschütze wollteer sein Armeekorps bringen, und da er aus Spanien nicht genügendeGeldmittel erhielt, so legte er dem Herzogthume Mailand schwere
>1 N». Dep. Ortembcrg'ü vom 30. Dez. — Dep. du Pcrron's vom0. Jan. 1007, i>. 1014. — Der Kardinal von Vicenza an den Dogen. Rom,9. Jan., Lornel 332. — n. 8arpi, 211 s.
we!ar. <1i v'ranci 1'eiuli 410. — Erzherzog Albert an verma, 20. Jan.1007- Docuiuenton inmlltos z>ara la Instona cle dlspaüa, Bd. 43, p. 38.