, Der niederländische Waffenstillstand.
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höhnisch bemerkte?) Mit jener Audienz am 25. November hattethatsächlich seine Gesandtschaft ein Ende genommen, wenn er auchformell warten mußte, bis sein Abberufungsschreiben in Pariseintraf.
Diese Wendung der Dinge betrübte vor allem den Papst,ohne daß derselbe einen Ausweg aus den sich immer mehr an-häufenden Schwierigkeiten zu finden gewußt hätte. Er griff ledig-lich die früher von Heinrich IV. so oft gehörte Aeußerung auf,die in Wirklichkeit bereits völlig veraltet war: daß nach dem Zustande-kommen des Stillstandes die Heirathsangelegenheit sich bald zurZufriedenheit erledigen werde. In jeder Audienz hörte infolgedessen Breves die lebhaftesten Vorstellungen über jene niederländischenVerhandlungen, so daß seine Depeschen an den König fast nichtsanderes mehr enthielten. Allmählich gelang es dem spanischenGesandten in Rom, dem Marques v. Ahtona, den Papst davonzu überzeugen, daß die Schuld an der üblen Gestaltung der Dingehauptsächlich bei dem französischen Könige liege. Er stellte demheil. Vater, nicht ohne Grund, vor, daß sein Monarch gern bereitsei, den Holländern die Souveränität zu bewilligen, aber nur wenndieselben dafür die Freiheit der katholischenReligionsübung gestatteten;der französische König dagegen, anstatt diese fromme und gerechteForderung zu unterstützen, ermuthige trotz aller seiner entgegen-gesetzten Betheuerungen indirekt den Widerstand der Holländergegen jene, indem er ihnen für den Fall eines Bruches mit Spanienseine Hülfe unter jeder Bedingung zusichere. Diese Auseinander-setzungen machten auf Paul V. einen tiefen Eindruck, und erbegann, sich gegen den französischen Botschafter ungehalten zuzeigen und durch ihn Vorstellungen an Heinrich IV. wegen seinesVerfahrens in der Friedenssache zu richten. Auch über die Heiraths-angelegenheit äußerte er unmuthig gegen Breves: „Wenn, obwohlwir alles, was in unserer Macht stand, gethan haben, wir die
>, A» Zeannin, 8 Jan. IL09; XV., 84.
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