Band 
Dritter Theil.
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Drittes Kapitel.

Die französische Partei in Europa.

1606 — 1609 .

Umfassender Angriffsplan Heinrichs IV. gegen die spanische Monarchie.— Zumal in Italien und Deutschland sucht er die längst begonnenenBündnißverhandlungen zum Abschluß zu bringen. — Wichtigkeit Savoyen'Sfür einen französisch-spanischen Krieg in Italien. — Mit Spanien un-zufrieden, knüpft Karl Emannel durch Vermittelung des Kardinals Aldo-brandini Verhandlungen mit Frankreich an. — Heimlicher Zweck, denHeinrich hierbei verfolgt. — Unwille der Spanier gegen den Herzog. —Beginn direkter Unterhandlungen zwischen Paris und Turin durch dieSendung Chevrieres'. — Verhandlungen von Joyeuse, Champigny undFresnes in Turin. — Karl Emannel schickt Gattinara nach Paris. —Die Venetianer kühl gegen Frankreich und Savoycn. — Karl Emannelentledigt sich seiner spanisch gesinnten Räthe. — Vergebliche VersucheSpanien's, den Herzog wieder für sich zu gewinnen. — Sendung desHerrn von Jacob nach Paris. — Unerwartet kalte Aufnahme desselbenin Paris; Gründe hierfür. — Spanien bemüht sich abermals um dieFreundschaft der italienischen Fürsten. — Geneigtheit Karl Emannel'sdarauf einzugehen. — Frankreich bietet plötzlich Savoyen und Venedigein Angriffsbündniß gegen Spanien an, zieht sich dann aber bei veränder-ten Umständen ebenso schnell wieder zurück. — Karl Emannel sendetden Grafen Vcrrua nach Spanien. — Lebhaftes Mißtrauen Lerma's gegenSavoyen. — Chimärische Anerbietungen Spanien's von dem Herzogeverworfen. — Kriegerische Entschließung Heinrich's IV. und endlicheVerständigung mit Karl Emannel. — Sonstige Mitglieder der franzö-sischen Partei in Italien: Mantua, Venedig. — Dreifaches Ziel der