Band 
Dritter Theil.
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Viertes Kapitel.

Der jülicher Erbfolgestreit und die Ermordung Heinrich's IV.

1609—1610.

Die jülich-klevesche Erbschaft; ihre Wichtigkeit. — Stellung Hein-rich's IV. und Spanien's zu derselben. — Eröffnung der Erbschaft25. März 1609. — Die possidirenden Fürsten. — Feindseligkeit desKaisers gegen dieselben; Erzherzog Leopold in Änlich. — Heinrich fürdie Possidirenden. — Schwäche des Erzherzogs Albert. — Frankreich alsMittelpunkt der europäischen Politik anerkannt, allseitige Gesandtschaften.

— Heinrich und der Papst. — Heinrich und der Kaiser. — Heinrichund die Unirten. — Entschlossenes Auftreten Spanien's; kriegerischeAussichten. — Heinrich sucht nach Allianzen: Savoyen endgültig ge-wonnen. — Venedig, England, Holland, Lothringen dem französischenBündnisse ungünstig. — Umfassende diplomatische und 'militärische An-strengungen der Spanier. — Entmuthigung Heinrich's IV.; friedlichereGestaltung der Dinge und Wiederaufnahme der spanisch-französischenHeirathsverhandlunge». — Heinrich IV. und die Prinzessin von Conde.

— Flucht Condc's mit seiner Gemahlin nach den spanischen Nieder-landen. — Bestürzung Heinrich's, er verlangt die Auslieferung derFlüchtigen. — Ablehnung seitens Albert's und der Spanier. — Erneutekriegerische Entschlüsse des Königs. — Abschluß der HeirathSpräliminavienmit Savoyen. — Anderweite Bündnißverhandlnngen. — VergeblicheVersuche Heinrich's, durch Güte oder List die Prinzessin wieder in seineGewalt zu bekommen. — Eondc wird in Mailand internirt und geräthin die Hände der spanischen Kriegspartei. — Gefährliche Spannungzwischen Frankreich und Spanien. — Bündniß zwischen Frankreich undder Union zu Schwäbisch-Hall. — Französisch-savoyischer Kriegsplan. —Französische Rüstungen. — Fortdauernde Kühle der Venetianer; sowie