Band 
Dritter Theil.
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Viertes Kapitel.

auch gegen das mitpossidirende Neuburg auf das schärfste zuwahren. st Andrerseits kam Anfang August ein Edelmann desErzherzogs Leopold, der Oberst Ronneck, nach Paris, um das Be-nehmen desselben zu rechtfertigen; er fand aber eine sehr kühleAufnahme. 2) Mit studirter Höflichkeit empfing man dagegen denPräsidenten von Flandern, den ersten Minister des ErzherzogsAlbert, Richardot, welcher am 14. August in Paris eintraf. Indeßim Grunde war seine Gesandtschaft nicht erfolgreicher, als dieRonneck"s. Freilich die Friedensversicherungen des Erzherzogs nahmHeinrich gern an und bezahlte sie mit gleicher Betheuerung seinerFriedensliebe, die allerdings bei weitem nicht so aufrichtig war,wie die versöhnliche Gesinnung Richardot's und seines Herrn.Aber wenn Richardot den König mit dem bereits seit acht Jahrenangewandten Köder von spanisch-französischen Heirathsplänen an-zulocken suchte, während er nicht einmal eine Ermächtigung desKabinetts von Madrid dafür mitbrachte: so ging Heinrich IV. inkeiner Weise auf dergleichen vage Anerbietungen ein. So oft er

1) Br. II. A. II. 279. — I'. 8(panbeim), Lomnientaire 5ur la vie duvicornte OlinZtotle de Dbona (1039) p. 74.

2) L18. Dep. Pecquius' v. 7. Aug. (Wien). — N8. Dep. Iacob's v. 10.

18. Aug. (Turin). Zu der letztem dieser Depeschen erzählt Jacob einecharakteristische Szene, die hier mit seinen eigenen Worten wiederzugeben ichmir nicht versagen kann. Der Oberst Ronneck ist von dem Staatssekretärv. Puysieux zu einem Diner eingeladen und sagt nun bei Tafel: ,,czue lintentionduck. sll. IV.) auoit e-;te 3.8865 reeo^neue tendente principallement a

brouillsr les ^Nemans entreux et dalterer lautborite de lernpereur de !a quelleiinmediatement despendoit 1a eo^naiganee duck. diüerent sde (deves) en con-secjuenee de 1a quelle il auoit auss)" m/ prompternent 1a maln pour lesaecomoder par touttes uoie5 dedues d'un tre8 e^uitable et )uste I^rinceZauluerain 1e czuel il a88euroit (pur tonne de reproelie) dauoir tou.8iour portece partieullier respect aud. I<o^ ^ue de se^tre opp 08 e en plu8ieur8 oeca8ion8a toutteL praticczue«; <^ue dien souuent se sont taitte8 en ^llema^ne contrel e repo8 de ee 8ien Koiauine adiou8tant avec de ^rande3 b1apbein68 en1an§ue traneoibe ^ui! a as8e8 intelli^ilde c^ue 8i leck. 1<o^ ne de 8 i 3 tu.it de 8einesler et entrernettre de8 attaires de8d. -V1Ieman8 et de 1e8 embrouiller cornmeil tesoit hu'eux ine5M68 le uiendroint emdrouiller 8i auant dan5 sond. Koiaunieet !u^ dsnneroint datieren <^uil ne treuueroit Iamai8 le eliemin pour en 8ortirc^uauee 8a touttale ruine. Oe ne8t point le uin Ljui le tait parier de ceitte tacon."