Die Uebergangszeit.
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mühsamen Untersuchungen eine bestimmte Art von Bewegunggegebener Körper nach ihren Gesetzen und den jedesmal wirken-den Umständen sicher erkennen lehrt, so nun auch mittelst der Me-taphysik die letzten Gründe aller Bewegung, die Ursache warumsich überhaupt etwas bewegt, und wie dies vorgeht, in objectiver,der Natur der Dinge entsprechender Weise zu erkennen. Dies istdenn freilich nichts mehr und nichts weniger als ein durch sein Alterehrwürdig gewordener Wahn, in den selbst die, welche ihn prin-cipiell bekämpfen, nach dem Gesetz der Yorstellungsreproductionen,beständig zurückzufallen geneigt sind. Und es ist nur die negativeForm dieses Rückfalles, wenn man glaubt, die Metaphysik ganz aus-rotten zu müssen, während doch bereits seit Kant eine Form der-selben ausgebildet ist, welche ihr Grenzen steckt, innerhalb derensie eine bleibende Aufgabe und eine durch Nichts zu ersetzende Be-deutung hat.
Aristoteles geht bei der Untersuchung der Gründe des Seins ausvon der Unterscheidung des Wesentlichen und des Zufälligen. AllesSeiende, sagt er, ist entweder durch sich, xad" avr6, lateinisch perse, oder es ist xarä avftßeßi-,xog, per accidens, d. li. durch Zufall.Das was für sich ist, ist die Grundlage, auf der allein das Zufälligeein Sein haben kann. Daher ist das für sich Seiende auch dasvnoxBifisvov , subjectum: im metaphysischen Sinne die Grundlage,auf und an welcher das accidens, der zufällige Zustand erscheint:im grammatischen Sinne das Subject, von dem der zufällige Zustandals Prädicat ausgesagt werden kann.
Wenn wir ein nasses Tuch haben, so ist das Tuch die Sub-stanz, die Nässe das Accidens; denn das Nasswerden ist nur zufälligeingetroffen, während das Tuch dasselbe blieb. Fragt man nun, wasdenn eigentlich dasselbe blieb, so ist dies die Frage nach dem Wesenoder der Substanz des Dinges ( ovaia = substantia), das Ens per scoder das Subject selbst ist also die Substanz. Bleiben wir hierbeieinen Augenblick stehen, so ergiebt sich schon, dass dieser Begriffder Substanz etwas ganz anderes ist, als was sich heutzutage dieMasse auch der Gebildeten, unter dem Worte Substanz zu denken pflegt.
In der Regel identificirt man Substanz mit Stoff oder Materie,indem man dabei an ein allgemeines Substrat alles Körperlichen denkt.Bei Aristoteles ist die Substanz nichts Allgemeines, sondern ein ein-zelnes Ding oder das Wesen desselben.
Wenn daher unsere heutigen Materialisten sich gegen die „Seelen-