Die Uebergangszeit.
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wirkliclrang seiend (ivs^yda ov oder ivrekexeiu öV). Der Uebergang desMöglichen in die Wirklichkeit ist das Werden, dies ist also die Ge-staltung des Stoffes durch die Form.
In diesem Sinne nennt auch Aristoteles die Seele die ersteVerwirklichung eines organischen Wesens, d. h. die Formdesselben; so ist bei Aristoteles die Seele eine Substanz, währendvon einer allgemeinen Seelensubstanz, einem Stoff, aus dem manSeelen macht, gar keine Eede ist.
Ausser der Materie und der Form betrachtet Aristoteles nunauch noch die bewegenden Ursachen und den Zweck als Gründealles Seins, von denen letzterer der Natur der Sache nach mit derForm zusammenfällt. Wie die Form der Zweck der Bildsäule ist,so betrachtet. Aristoteles auch in der Natur die in der Materie sichverwirklichende Form als den Zweck oder die Endursache, in derdas Werden seinen natürlichen Abschluss findet.
Während nun diese ganze Betrachtungsweise consequent genugist und trotz mancher Schwankungen in den verwendeten Ausdrückenein ziemlich klares Bild giebt, so wurde doch dabei völlig übersehen,dass alle die verwandten Begriffe von vorn herein solcher Natursind, dass sie ohne Fehler zu ergeben nicht für wirklich erkannteEigenschaften der objectiveu Welt genommen werden dürfen, währendsie ein wohlgegliedertes System subjectiver Betrachtung gewährenkönnen. Es ist um so wichtiger, dies sich klar zu machen, da imGrunde nur wenige der scharfsinnigsten Denker, ein Leibnitz, Kantund Ilerbart diese Klippe völlig vermieden haben, so einfach auchdie Sache an sich ist.
Der Grundirrthum steckt darin, dass der Begriff desMöglichen, des Svtajxm öV, das doch seiner Natur nach eineblosse subjective Annahme ist, in die Dinge hineingetragenwird.
Dass Materie und Form zwei Seiten sind, nach denen wir dasWesen der Dinge betrachten können, ist unleugbar; auch war Aristo-teles vorsichtig genug, nicht zu sagen, dass aus diesen beiden dasWesen zusammengesetzt sei, wie aus zwei trennbaren Theileu;allein wenn nun aus der Durchdringung von Materie und Form, vonMöglichkeit und Verwirklichung das Werden, das wirkliche Ge-schehen abgeleitet wird, so wird der eben vermiedene Fehler aufdiesem Punkte mit doppeltem Gewichte begangen.
Es muss vielmehr unerlässlich geschlossen werden: wenn es keine