oder 9,28 Metre über den Fussboden erhebt. (Vergl. PL II). Von dem Mittelpunkte desGewölbes ist ein ungefähr 27 pfundiger Bißlar-Magnetstab von circa 4 Fuss Länge auf-gehängt. Auf dem Pfeiler c im westlichen Flügel steht ein Fernrohr, wodurch der Standdes Bifilars beobachtet wird, und auf dem Pfeiler b im östlichen Flügel ist eine von 2 bis2 Millimeter eingetheilte Scala, welche als Mire dient, in einer solchen Höhe befestigt,dass man ohne das Fernrohr zu verrücken, diese zugleich mit dem Spiegelbilde der aufdem Pfeiler c befestigten, mit derselben Eintheilung versehenen, 1,8 Metre langen, Scalabeobachten kann, und dadurch vor der Beobachtung das Fernrohr auf den Nullpunkt derMire einzustellen, wenn es zufälligerweise verrückt werden sollte, oder die Abweichung auf-zuzeichnen vermag. Da dieser Saal im untersten Stockwerke keine Fenster hat, und sein Lichtbloss durch ein Fenster gegen Nord im zweiten Stockwerke und durch 6 halbkreisförmigeFenster im Gewölbe erhält, so hat er für Bifilarbeobachtungen den Yortheil, dass die Ver-änderung der Temperatur in 24 Stunden durch alle Jahreszeiten niemals einen Reaumür-schen Grad übersteigt, sondern gewöhnlich etwas geringer ist; obgleich die Temperaturvom Sommer bis Winter natürlicherweise bedeutenden aber langsamen Veränderungenunterworfen ist.
4) Aus diesem Raume geht die Treppe zu dem zweiten Stockwerke. Am Fensterist ein Heber-Barometer von Pistor in Berlin aufgestellt, mit Quecksilbercolönne von 6Franz. Linien Durchmesser; Einstellung und Ablesung geschieht durch zwei Mikroskopeund einen Nonius, welcher 0,01 Franz. Linien angiebt. Ausserhalb des Fensters ein Ther-mometer von Pistor.
5) Enthält 4 Schränke mit Glasthüren, in welchen die Bibliothek der Sternwarte unddie transportablen kleineren Instrumente aufgestellt sind.
6) und 8) Arbeitszimmer des Directors und des Observators, aus welchen dieseunmittelbar in die Zimmer der Sternwarte eintreten können; 7) und 9) ihre Vorstuben.Das nächste Eisen von Bedeutung am Bifdar sind zwei eiserne Oefen d und e, und eineleichte eiserne Bettstelle in der Nische f. Da der Standpunkt dieser Eisenmassen unver-änderlich ist, so darf man wohl annehmen, dass ihre Wirkung auf das Instrument con-stant ist.
10) Vestibüle, wozu die allgemeine Eingangsthür auf der Westseite des Gebäudes führt.
11) Treppe zu dem obern Stockwerke.
12) Ein Zimmer für ein Mitglied der Familie.
13) und 14) Zimmer und Küche des Aufwärters.
15) Vorrathskammer.
1