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Beschreibung und Lage der Universitäts-Sternwarte in Christiania : Universitäts-Programm für das erste Halbjahr 1849 / von Chr. Hansteen und Carl Fearnley auf Veranstaltung des academischen Collegiums herausgegeben von Christopher Hansteen
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jahre wurde der Grundstein des westlichen Flügels gelegt, und in diesem eine silbernePlatte mit folgender Inschrift:

Q. F. F. Q. S.

Hic lapis positus estAnno Christi MDCCCXXXIDie XVIII Junii,

Regnante

Carolo Johanne,

augustissimo Rege Norvegise et Svecise.

ET NOS PETIMUS ASTRA.

und ein Exemplar aller der unter Carl Johanns Regierung geschlagenen Münzen aufbewahrt.Im Jahre 1833 war das Gebäude so weit fertig, dass ich den 23sten September mit Familieeinziehen konnte. Erst im folgenden Jahre konnten die Instrumente aufgestellt werden.

Beschreibung der Sternwarte.

Pl. I stellt Grundrisse, PL II einen Durchschnitt der Sternwarte von Ost nach Westvor, von der Nordseite gesehen. Durch Vergleichung dieser zwei Platten wird man einendeutlichen Ueberblick der Einrichtuug erhalten. PL III ist eine perspectivische Ansichtdes Gebäudes von einem Standpunkte ungefähr in N. N. 0. mit Aussicht über einen Theildes Christiania Fjords und der darin gelegenen Inseln. Auf PL I stellt A das unterste,B das zweite Stockwerk vor, und D einen cylindrischen Thurm mit dem Dache desWohngebäudes.

Im untern Stockwerke Ä ist:

1) Ein Flügel, wo ein dreifüssiger Meridiankreis von Er lei in München auf zweiPfeilern a und b von Norwegischem Marmor, und eine Pendeluhr u mit Quecksilbercom-pensation von Kessels in Altona aufgestellt sind.

2) Ein ähnlicher Flügel, in dessen Mitte ein Marmorpfeiler c und eine Pendeluhr uvon Urban Jürgensen in Kopenhagen .

3) Ein runder Saal von 18,03 Norw. Fuss*) Durchmesser, welcher durch beideStockwerke geht, und in einer Wölbung sich endet, deren Mittelpunkt sich 29,58 Fuss

*) Ein Norwegischer Fuss ist = 0,3137423 Metre oder 139,0808 Franz. Linien.