Ein eisenfreies magnetisches Observatorium ist auf einer Anhöhe im Park derSternwarte angelegt, wo ein Unifilar-Magnetstab von der Mitte der Decke aufgehängt ist.Zu dem Magnetometer gehören 4 Magnetstäbe, deren Länge ungefähr 634 Millimeter und derenGewicht zwischen 1728 und 1835 Grammen. Der Abstand des Aufhängungsfilamenls die-ses Unifilars vom Mittelpunkte des Bifdars in der Sternwarte, und das Azimuth desselbenvon Süd gegen West ist 146,38 Metre und 163° 20'3. Der Abstand und das Azimutheines marmornen Pfeilers im Park, auf welchem die magnetische Inclination beobachtet wird,von demselbigen Mittelpunkte ist 69,82 Metres und 139° 2'7. Der Abstand dieser dreiInstrumente von einander ist folglich so bedeutend, dass sie keine gegenseitige Deviationin einander hervorbringen können. Diese Magnetometer sind beide von Hrn. Meyersteinin Göttingen .
Die meteorologischen Instrumente sind folgende: Im Raume (M) im Fenster ist, wieoben bemerkt, ein Barometer aufgestellt, dessen unterstes Niveau eine Höhe von 77'17über die Meeresfläche hat, und ausserhalb des Fensters ein Thermometer. Zwei anderesind an den südlichsten Fenstern der Stuben 6) und 8). gegen Ost und West angebracht,so dass zu jeder Tageszeit immer eins, gewöhnlich zwei von diesen Thermometern gegendie Sonnenstrahlen geschützt sind. Auf dem flachen Dache 38) ist ein Regenmesser auf-gestellt, nämlich ein kubischer Behälter von Kupfer mit einem Trichter von Kupfer, dessenOefnung genau einen Norwegischen Quadratfuss beträgt, und dessen Höhe über die Mee-resfläche 100'86 ist. Eine Stange mit Windfahne steht ausserhalb der Sternwarte 58 Fussnordwärts und 86,8 Fuss östlich vom Meridiankreise.
Ausser den obengenannten festen Instrumenten besitzt die Sternwarte:
Ein Universalinstrument von Reichenbach.
Einen 18 zölligen Theodolithen von demselbigen.
Zwei Sextanten von Troughton.
Einen 6 Rissigen Achromat von Utaschneider in München; mit Stativ von Repsold .
Einen 3 füssigen Achromat von demselbigen mit Rohr und Fuss von Messing, zweiterrestrische und mehrere astronomische Oculare. 1
Einen dreifüssigen Achromat von Dollond mit Rohr von Mahagoni und Fuss vonMessing mit verschiedene Oculare.
Zwei Boxchronometer von Dent und Kessels, und zwei Taschenchronometer vonKessels und Arnold (sen.).
Zwei Pendeluhren von Landtwerk und Pihl, das erste in dem magnetischen Obser-vatorium, das letzte beim Barometer.