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Drei Inclinatorien von Gambey, Ertel und Dollond .
Ein transportables Magnetometer nach Webers Vorschlag' von Meyerstein, nebstmehreren magnetischen Apparaten.
Ich werde nun die ersten Beobachtungen zur Bestimmung der Lage der interimisti-schen Sternwarte anführen, und diese auf die Lage der jetzigen Hauptsternwarte übertragen.
Lage der interimistischen Sternwarte.
I. Breite.
Durch drei verschiedene Sextanten von Trougthon, welche ich mit A, B, C be-zeichnen will, bestimmte ich die Breite folgendermassen:
Durch 12 © Höhen gab A den 26 August 1818 59° 54' 9"2
13 - — - B - 27 - - - - 3,2
12 - — - C - 10 Octob. 1819 - - 7,0
13 - - - C - Al - - - - 7,9
50 © Höhen gaben folglich im Mittel 59° 54' 6"S.
Bei den zwei ersten wurde die Abweichung der Sonne aus Bodes Jahrbuch 1818, bei denzwei letzteren aus Connaissance de Temps 1819 entlehnt.
Wegen des grossen Abstandes meiner Wohnung nordwärts der Stadt von der Stern-warte, welche südlich von derselben lag, fand ich es bequemer, die Beobachtungen inmeinem Garten fortzusetzen, und sie auf die Sternwarte zu reduciren. Hier 'fand ich zwi-schen dem 26sten Octb. 1819 und 28sten Sept. 1821 mit dem Sextanten C aus 177 Circum-ineridianhöhen der Sonne die Breite = 59° 54' 56"9. Um so weit möglich die etwaigenFehler des Sextanten durch Sternhöhen im nördlichen Meridian zu eliminiren, beobachteteich vom lsten September bis deji 9ten October etliche Höhen des Polarsterns 2 bis 3 Stundenvor der oberen Culmination, und fand dadurch die Breite = 59° 54' 53"3. Durch eineauf dem Eise des Fjords gemessene Basis und eine kleine Dreiecksmessung bestimmte ichdie relative Lage verschiedener Punkte in Christiania und seiner Umgegend, unter andernder interimistischen Sternwarte, und eines Gartenhauses in meinem Garten. Diese zweiletzteren, reducirt auf den Meridian und Parallel durch den Mittelpunkt des Meridiankreisesin der jetzigen Hauptsternwarte, gaben folgende Coordinaten in Norwegischem Fussmaasse: