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befürchtende beständige Fehler bei dem durch den Polarstern bestimmten Azimuth nur4-, 0"139 oder + 0"129 Bogen, je nachdem eine obere oder eine untere Culminationbeobachtet worden ist; und da im gegenwärtigen Falle von jenen 12, von diesen 37beobachtet worden, so tritt eine partielle Compensation der Fehler ein, indem der bestän-dige Fehler eines während der Expedition durch den Polarstern bestimmten Azimuthsdurchschnittlich nur + -J, (37. 0"129 - 12. 0"139) = ± 0"063 wird. In der obenmitgetheillen Tafel über Azimuth sind die Mittel von je zwei correspondirenden Azimuth-Bestimmungen (der einen durch dem Meridianzeichen, der anderen durch den Polarstern )gegeben worden, wobei die Grössen a = — 3"22 und A = + 0"606 angewandt wor-den sind. Wenn man also das arithmetische Mittel von allen in der Tafel enthaltenenZahlen nimmt, welches dem während der Expedition durchschnittlich angenommenen Azi-muth entspricht, so wird dabei — mit Abstraction von den zufälligen Fehlern — der zubefürchtende Fehler
A a == + i V 0"15 2 + 0"06 a = + 0"086 Bogen = + 0"0057 Zeit,dessen Einfluss auf die Zeitbestimmungen noch nicht ganz die Grösse + 0"0035 Zeit er-reichen wird. Ein Fehler aber am Azimuth , dessen scharfe Bestimmung schwerer als dieder anderen Reductionselemente zu erreichen ist, würde noch als klein angesehen werdenmüssen, wenn er das Dreifache von jener Grösse wäre. Der zufällige Fehler irgend einerZahl in der Tafel wird freilich bisweilen nicht unerheblich sein (den mittleren Fehlerschätze ich auf eine halbe Bogensecunde); seine Grösse hat aber kein besonders Interesse,da er sich mit den anderen zufälligen Fehlern vermischt, deren Totalsumme sich aus denErgebnissen der verschiedenen Chronometerreisen ermitteln lässt.
Mit den drei Reductionselementen i (der Inclination der Achse), c (dem Collima-tionsfehler) und a (dem Azimuth) ward jede beobachtete Durchgangszeit T irgend eines
Sterns nach der gewöhnlichen Formel
, i. cos (p— d) . c — 0"158 A. sin (p — d)
0 15 cos d 15 cos d \h cos d
auf den wahren Meridian reducirt. To ist die wahre Culminationszeit, die Zahl 0"158 die
von der täglichen Aberration herrührende Reductionsconstante; p und d die Polhöhe unddie Declination, die letzte vom Aequator durch den Zenith bis 180° gezählt; i, c und amüssen in Bogen ausgedrückt sein.
des Polarsterns für 1847,0 nur um 0"210, die scheinbare aber (für die Zeit jener 49 Culminationen)um 1"02 grösser als das Bert. astr. Jahrb. angiebt. Bei der Vergleichung beider Jahrbücher mussman darauf Rücksicht nehmen, dass im Naut. Alm. der von 2( abhängige Theil der Nutation, welcherin einer besonderen Tafel gegeben ist, zur Angabe der Ephemeride gelegt werden muss.