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Programm, womit zu der öffentlichen Prüfung und dem Redeactus der Annen-Realschule (Realschule erster Ordnung) am 6., 7. und 8. April 1870 das Lehrercollegium ergebenst einladet durch Rector Job : A. I. Ueber die thermische Molekularbewegung. II. Historische Notiz betreffs der Entdeckung der wahren Bahnform der Cometen von Dr. Hoffmann. B. Schulnachrichten. C. Schulchronik. D. Bekanntmachung und Mittheilungen. E. Verzeichnis der Schüler. F. Programm zu den Prüfungen und dem Redeactus der Annen-Realschule
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permanent oder coercibel ist. Je höher diese Temperaturist, desto stärker muss die Verdichtung sein, um die Sta-bilitätsgrenze zu erreichen. Nach Blasema würde sich dieKohlensäure bei 200 0 C. wie die Luft bei 0 0 verhalten,während diese bei derselben Temperatur das Verhalten desWasserstoffs annehmen würde. Und somit stehen die nicht-thermischen Kräfte ebenso wie die thermischen zur Dichteund Temperatur in einem bestimmten Verhältniss, wasübrigens von vorn herein einleuchtet. Bei zunehmenderDichte nemlich wächst die Resultante der nicht-thermischenKräfte sehr rasch und zwar, wie Puschl nachweist, rascherals das Quadrat der Dichtigkeit. Dagegen wird sie beiTemperaturerhöhung kleiner, und durch diese beiden Sätzegelangt man zu dem Schlüsse, dass die Abweichungen derGase vom Mariotteschen und Gay - Lussac schen Gesetzedurch die Wirkung der nicht - thermischen Kräfte verrin-gert werden.

20) Ich wende mich nun zur Betrachtung der festenund flüssigen Körper, sofern dieselben nach der Puschl-schen Hypothese vermöge ihres eigenthümlichen Aggregat-zustandes ein besonderes Verhalten zeigen.

Die thermische Molekularbewegung der flüssigen undfesten Körper ist wie die der Gase eine oscillirende; aberdie Amplitude der Schwingungen ist wegen der grösserenDichte und der dadurch bedingten, geringeren Bestrahlungs-differenzen eine viel kleinere, und deshalb kann die Be-wegungswärme (§ 17) auch nur ein kleiner Theil der Ge-sammtwärme sein.

Während nun die Stabilität der Gase nach § 18 durchdie Kräfte, welche die Atome durch ihr Reflexionsvermögengegen einander ins Spiel setzen, bis zu einem gewissen Gradeder Verdichtung oder der Wänneentziehung gesichert ist,so sind dagegen die flüssigen und festen Körper w r egen deraus den geringeren Atomdistanzen resultirenden Kleinheitder thermischen Wirkungssphären der einzelnen Theilchenzunächst als instabil gewordene Atomsysteme anzusehen.Ihre thatsächliche Stabilität kann daher nicht in den trans-