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gelebt , und der Tod hatte kein Mitleid mitihrer Liehe.
Die Leute sagen, dafs man bei Nacht zuwei-len iin Kirchhof ein Fläinmelien aufsteigen sehe,und dann wieder ein Flämmchen aus dem ver-schütteten Laufgraben; dafs auf einer gewissenHöhe die beiden Flämmchen einander entgegenschweben, zuletzt in eins zusammenschuielzen,und sich dann in der Dämmrung verlieren —das soll die Geister der beiden Liebenden be-deuten. Aber das stellen sich die abergläubi-schen Leute nur so vor , und ihr müfst der-gleichen nie glauben , denn es ist sterblichenAugen nicht vergönnt , die Geister der Ver-storbenen zu erblicken. Ach ! und sic lassenkeine Spur zuiück , als ihr wchmüthiges An-denken in den Herzen ihrer Ilinterlassenen ,und unsre Sinne vermöchten die Seligkeit derVereinigung nicht zu fassen , die nach demTode denjenigen zu Tlieil wird, die sich hierliebten. Gewifs ist unser unglückliches Haar