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fallen, in ihrer wahren Grösse enthalten, während zu beidenSeiten dieses Meridians das Detail, seiner Grösse nach,successiv wächst; doch bleibt innerhalb der Ausdehnung derHannoverschen Landesvermessung dieser Unterschied beiKettenmessungen und selbst bei Messtisch-Aufnahmen voll-kommen unbemerkbar, und erst hei Arbeiten mit dem Theo-doliten muss derselbe berücksichtigt werden.
Von den Koordinaten des Gaussischen Verzeichnisseswird die Abscisse x auf dem Meridiane von Göttingen gezählt,südlich positiv; die Ordinate y rechtwinkelig auf diesemMeridiane, westlich positiv. Bei den Vermessungsarbeitender Grundsteuer-Veranlagung findet hinsichtlich der Vorzeichengenau der entgegengesetzte Gebrauch statt; wegen der zudem Ende nöthigen Vorsicht sehe man unten §. i.
Der genaue Anfangspunkt der Koordinaten ist der Mittel-punkt der Achse des ßeichenbach’schen Meridiankreises inder Sternwarte zu Göttingen . Die geographische Positiondesselben ist nach Gauss
Breite 51 0 31' 47", 85 nürdl.
Länge 27° 36' 28", 2 östl. v. Ferro.
Die Punkte des Verzeichnisses sind in aller Strenge vonSüden nach Norden geordnet, wodurch ihre Auffindung er-leichtert wird. Hauptpunkte sind durch gesperrte Schrifthervorgehoben. Jedem Punkte ist zugleich die Nummer des-jenigen Spezial-Verzeichnisses beigefügt worden, aus welchemdie betreffende Position entnommen ist, wodurch man in denStand gesetzt wird, auf den Zeitpunkt der einzelnen Messungzurückzuschliessen. Wo spätere Messungen es möglich mach-ten, an die Stelle der früheren Bestimmungen noch schärfereoder zuverlässigere zu setzen, da wurden ausser der Nach-weisung desjenigen Special-Verzeichnisses, aus welchem diedefinitive Position entlehnt worden ist, auch noch (in Klam-mern) die Nummern der frühem Verzeichnisse angeführt, indenen dieselben Punkte mit etwas weniger scharfen Zahlenschon vorgekommen waren.