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Die Haupt- und Brenn-Puncte eines Linsen-Systemes : elementare Darstellung der durch Grauss begründeten Theorie / von Carl Neumann
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Conjugirlc Puncle.

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Führen wir nun genau dieselbe Untersuchung zum zweitenMale durch, nur mit dem Unterschiede, dass wir jetzt nicht dieStrahlen («) und (ß ), sondern die Strahlen («) und (y) unsererBetrachtung unterwerfen, so werden wir, wie leicht zu übersehenist (Fig. 6), zu folgender mit (2) analogen Formel gelangen:

Fig. 6.

Aus diesen beiden Formeln (2) und (3) ergiebt sich aber unmit-telbar:

(4). U i S = ca S.

Hieraus folgt, dass der Punkt ca zusammenfällt mit dem l'unclV { , dass mithin (Fig. 6) der Punct l zusammenfallen wird mitdem Punct L v Die drei Strahlen (a), (ß ), f y) werden sich alsonach erlittener Brechung alle in ein und demselben Punctwieder vereinigen. Wir übersehen sofort, dass dieses Resultatunmittelbar ausgedehnt werden kann auf den Fall, däss von demleuchtenden Punct L nicht drei, sondern beliebig viele Strahlenausgehen, und gelangen daher zu folgendem Satz:*)

*) Etwas kürzer kann man zu diesem Satz in folgender Art ge-langen:

Es sei L der gegebene leuchtende Punct, und C das Centrum derbrechenden Fläche. Man betrachte für den Augenblick die Linie LCals die Achse der Fläche. Siimmtliche von L ausgehende Strahlenwerden sich dann (vergl. Seite 7) nach erlittener Brechung in einemeinzigen Puncte vereinigen, und zwar in einem Punct L l} der aufder Achse, d. i. auf der Linie LC (oder ihrer Verlängerung) liegt.

Hieraus folgt, dass der in Rede stehende Satz nicht nur für die-