IX
einförmigen Betrachtung der Natur-Gegenstände trennenläßt, schützen kann.
So wurde ich mit dem größern Theile der rheinisch«moselanischen Waldungen ziemlich genau bekannt; auchunternahm ich manche Reise in der Absicht, meine zumgegenwärtigen Zwecke gemachten Beobachtungen zu ver-mehren oder zu berichtigen: aber gerne gestehe ich es,wie arm ist annoch die Erndte meiner Erfahrungen,wie schwer wird jede begründete Beobachtung in derNatur- und Forstkunde erworben; wie leicht ist eshingegen ein Buch zu schreiben, das, ein Kindder Phantasie, aus der Luft gegriffene Meinungen,Grundsätze, Hypothesen aufstellt, die eben so schnell indas Nichts sich verlieren, als dieses sie gezeugt!
Der Gegenstand gegenwärtiger Schrift erheischtees oft, die mehr und weniger gekannten Ideen undBeobachtungen von Naturforschern und Forstmännernzu citiren: ich hielt es für meine Pflicht, jedesmal denEigenthümer des entliehenen geistigen Gutes anzuzeigen,dessen Gehalt und Werth besser beurtheilt wird, wennman die Quelle kennt, aus der man schöpfte: die Zu-sammenstellung der Ansichten und Erfahrungen Andererwird wenigstens nicht ohne allen Werth seyn, wen»Meine eigne Arbeit auch keinen Beyfall erlangen sollte./