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die zahlreichen Geschlechter der Eichen und Buchen, derEschen, Eltern, Ahorne und Birken, der lieblichen Sängerliebste Herberge; dieser durch große Massen, Mannich,faltigkeit der Gattungen und ausgedehnter Verbreitungdurch alle Zonen so merkwürdige Abschnitt der vegeta,bilischen Welt, würde nicht ohne offenbare Störung dergroßen Harmonie aus der ihm angewiesenen Grenze ent-rückt werden. — Welche ist aber diese Grenze, wo begegnensich die Feld - und Waldkultur? —
Weder im Urzustände der Erde, noch da, wo einegroße Bevölkerung jede Spur dieses Urzustandes getilgthat, kann diese Grenze aufgefunden werden.
Nur hohe Gebirge, die in mächtiger Erhebung denWechsel der entferntesten Klimate aufnehmen, der demimmer fortschreitenden Feldbaue nicht zu beseitigende Hin-dernisse entgegensetzte, oder die Betrachtung der Vegeta-tion unter südlichen und nördlichen Extremen der Lage,bey genauer Untersuchung des Bodens, gewähren demaufmerksamen Beobachter die Beschallung sich rein aus-sprechender Eontraste der Vcgetationsgrenzcn.
Noch jetzt wie ehemals, so weit die Geschichte reicht,führt der nämliche Pfad den forschenden oder neugierigenReisenden vom Fuße des Berges, wo Ceres des Ueber-flusses Füllhorn über unübersehbare herrliche Gefildeausgeschüttet hat, bis zum Flammen sprücndcn Sihlundedes Etna durch die freundlichen, mit Zitronen - undOlivenbüschen geschmückten, abwechselnd durch Pflanzun-gen von Zuckerrohr durchschnittenen Rebenhügel.
Höher hinaufzubringen, verbietet der menschliche»Regsamkeit ein undurchdringlicher Laven-Damm, dfirchdessen schlackigte, »»verwitterte Rinde eine ungebahnteSpur den Weg zur Region des Waldes bezeichnet,
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