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bestehen kann, und nur durch diesen zu Stande kömmt;daß nur Hccrden von Nomaden, unfähig eine höhereStufenbildung zu-erlangen, in Waldungen, und zwarnur in geringer Zahl > leben können.
Diesen offenbaren-Vorzug des Ackerbaues, hinsichtlichder Nahrungsstoffe und der mit diesen in enger Verbindungstehenden Bevölkerung-, erkennen, ohne die Hülfe genauerAngaben, praktisch sehr richtig unkultwirte Menschen,wie dies die merkwürdige Aeußerung des Nordamerikani-schen Anführers Miamis beweißt *).-
Mögen immer geistreiche Schriftsteller, wie Rauch,dessen sehr gutgeschriebenem, eine Menge ^schöner undgroßer Ansichten enthaltendem Werke **), jeder Forst-mann vielen Eingang und Erfolg in einem Lande wün-schen wird, wo unter allen mit Liebe gepflegten Wissen-schaften, die der Forst-Kultur allein, und zwar bis zuMErstaunen, vernachlässiget ist; mögen sie unter andernerkünstelte Rcclniungen aufstellen, die darthun sollen,daß in den Waldungen eine größere Menge Vieh sichnähre, wie aus der Erndtc von Feldern gleicher Fläche;diese erzwungene, von einer unrichtigen Idee ausgehendeBerechnungen, stehen keiner genauern Untersuchung.
, Wie würden, nach Hrn. Rauch (Tom. i. 208),die Fruchte, Wurzeln und Gräser von sechs Morgen Waldhinreichen, um eine.Kuh, zwei Geißen und ein Schweinzu nähren, welche übertriebene Annahme! -Wenn wiemit Hrn. Oberforstrach Meyer ***) annehmen, daß
M *).-Ahm stehe die Erde und ihre Bewohner IVte Theil-
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--**) Viciertur stme schätzbare Schrift: über .die Waldhut.