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Es zeigt die Geschichte der Erde, daß die gütige Naturden Menschen, die ihm dienenden Thiere, ja den unbe-lebten Boden mit Kräften und Fähigkeiten ausgestattethat, die zur Erfüllung des nächsten Berufs im Ur-stande hinreichen; die Forderungen des gesellschaftlichenVereins aber, des Strcbens nach einer Hähern Bestim-mung , mit diesen Kräften nicht auskommen, sondern sie,zur Erreichung dieses Zieles, durch Kunst und Arbeitgesteigert werden müssen.
Es bedurfte der Boden in seinem Urstande keinerKultur, um die Gräser, Gehölze, wilde Früchte, unab-lässig zu tragen, die ihn bedeckten; die unzählige Heerdenwilder Stiere und Pferde, die in unabsehbaren Thälernweideten, und noch z. B. in den Savannen des südlichenAmerika's zu 100,000 jährlich gctödtet werden, durftenihren Nacken nicht zur Arbeit beugen; ihr Fleisch, ihreHäute genügen dem Naturmenschen, den in einem isolir-ten, »»gesellschaftlichen Verhältnisse, die Jagd, derWaldungen wilde Früchte hinreichend nähren: mit densteigenden Bedürfnissen aber des Geistes und des Körpers,mußten Kunst und Industrie zu Hülfe geboten werden,um sie zu erlangen; der Boden schenkte reiche Erndten,wo sonst fruchtloseGchölze schwelgten, das gelehrige Pferd,der geduldige Ochse, theilen Anstrengungen des Menschen,die ihm die Quelle nicht gekannter Nahrungs - Mittelvorzüglicher Genüsse öffneten.
Doch, wenn die Waldungen so weit zurückgekommensind, wie in Frankreich, und ein geistvoller Mann esunternimmt, seiner Nation die gefahrvollen Folgen einernahenden, gänzlichen Zerstörung in ihrem ganzen l!»^fange zu zeigen; so wird man es ihm nicht verargen,wenn er das Bild des großen Zweckes, der nicht Z»