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der Gemeinde und Privat Rodhecken am Rheine, an derMosel und Saar, im Hohwalde wie in der Eiftl, in'sGedächtniß, wer von ihnen hat diese Waldflächen gesehenund theilt nicht meine Ansicht!
Nachdem ich mich sowohl über das System geäussert,das den größern Theil der Oberfläche des Erdbodensmit Wald zu überziehen beabsichtiget, als die Folgen zuweit gehender Ausrodungen dargestellt habe; dürfte hiernicht der unrechte Ort seyn, auch des Vorschlages desHerrn Ober-Forstrathes Eotta zu gedenken, den Feld-bau mit dem Waldbau zu verbinden.
Ueber die Grundsätze, welche in dieser BeziehungCotta in seiner Abhandlung über die Baum-Feld-wirthschaft aufstellt, habe ich mich bereits im Allgemeinenin Laurops Forst-Annalen 1820, istes Heft geäussertUnd die Anwendung dieser Methode unstatthaft gefunden;ich behielt mir zu gleicher Zeit vor, diese Schrift aus,sührlicher zu widerlegen und meine, xsx. 125 und 126vorangeschickten Sätze, zu vertheidigen.
Herr Forstmeister Pfeil ist mir unterdessen zuvor-gekommen, und in seiner, in Hartigs Forst - undJagd-Archiv 1820, 2sHeft aufgenommenen Abhandlung,ist dieser Gegenstand mit der ihm eignen Virtuosität be-arbeitet und erschöpft worden.
Ich will also nicht, weniger bündig, wiederholen,was dieser ausgezeichnete Forstmann, dessen Geist undvielseitige Kenntnisse ich ganz würdige, ohne unbedingtallen seinen Ansichten zu huldigen, so trefflich entwickelthat: meine Meynung ist hier ganz die seinige, bis aufden Punkt der Verwandlung der Staatswaldungen inPrivat-Besitzungen; denn in diesem werde ich nie mit ihmeinig werden; welche Verwandlung aber in kleine Privat-