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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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Besitzungen schon deßwegen die schlimmste wäre, weil sieder Anordnung der Natur entgegen, fast überall denWald aus seiner Region in das Gebiet der Fcldkulturherabziehen würde. —

Nur glaube ich noch nachträglich zu meinen Bemerkun-gen erinnern zu müssen. Wenn, wie ich schon erwähnte,es nicht anwendbar ist, daß Hartigs Ertrags-Tabelleeines Fichtenwaldes mit der Wildenburgischen Pflanzungverglichen werde, weil Erfahrungs-Tabellen nicht diehöchste Holzproduktions-Fähigkeit bezeichnen ; denn sonstwürde z. B. Hartig in seiner Anweisung zur Taxationdiese für die Buche im nördlichen Deutschland nicht auf57 V12 Kubik-Fnß per rhein. Morgen, sondern wenig-stens auf 80 — 90, festgesetzt haben; — eben so wenigkann die Holzmasse eines Fichten-Hochwaldes, der ge-schlossen erzogen wurde, mit der eines andern lichterzogencnBestandes verglichen werden; weil letzterer >— wie diesCotta ja selbst annimmt — sich früher entwickelt, denstärksten Zuwuchs früher erreicht, mithin früher abnimmt.Hier müßte also folgendermaßen, wenn ein richtigesVerhältniß eintreten soll, gerechnet werden.

Der geschlossene Bestand giebt in 120 Jahren auf demNormalmorgen 14700 Kubikschuh, mithin 122'/z Kubik-Fuß per Jahr Zuwuchs. Die Wildenburgische Pflanzunggiebt in 70 Jahren 9150 Kub.Fuß, also 130^ Kub. FußZuwuchs x«r Jahr: so verschwindet aber die große Un-gleichheit des Ertrages und der Unterschied des jährlichenZuwachses ist statt 37^ Kub. Fuß, nur 8^,2 Kub. Fuß. —

Wie gering würde nicht der jährliche Ertrag unsererBuchen - und Eichen-Hochwaldungen ausfallen, wollteman ihn nach der Kubikmasse 50>—bo jähriger Stangen-hölzer bemessen; statt 40—50 Kub. Fuß würden wir kar»n3o Kub. Fuß auf den preuß. Morgen herausbringen!