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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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72
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2 äfältig, zuweilen trägt sie SOfältig. Roggen giebt ge-mciniglich einen ähnlichen Ertrag; man kennt aber Fälle ^von einem loosältigen Ertrage des Roggens. Bey demHafer ist der Ertrag 12—ibfältig.»

Begreifen läßt es sich einigermaßen, daß der Hafer junter den angegebenen Verhältnissen, — er wird inzweiter, dritter Erndte ohne Dünger gewonnen — we-niger, als der Roggen ausgiebt, wenn gleich der Unter-schied der beyden Produktionen sehr groß ist; aber einelOOsaltige Roggen - Erndte (unter dem boten Grad nörd-licher Breite) bleibt denn doch immer eine mehr alsseltene, außerordentliche Thatsache.

So viel Glauben auch die mineralogischen Angabendes Hrn. Haußmann, als eines anerkannt vorzüg-lichen Geognosten, verdienen; so mögte aber doch diesein's Gebiet der vegetabilischen Pkysiologie und der physi-schen Geographie einschlagende Mittheilung um so mehreinen Zweifel rechtfertigen, da sie mit den schätzbarenBeobachtungen eines L. v. Buch in offenbarem Wider-sprüche ist; nach welchen, auch in Norwegen unter dernämlichen Breite, zu Hedemarken bey Christiania, einfruchtbarer Boden nur 12 mal die Saamensrucht giebt.

Die Bestätigung oder Berichtigung der Haußman-nischen Angabe ist daher sehr zu wünschen, weil sie,sollte sie gegen Vermuthen sich bewähren, für das Studiumder Vegetation sekw wichtig, ansonst aber dem Fortschrei-ten der Wissenschaft nachtheilig werden könnte.

Wenn aber die Erfahrung gelehrt hat, daß es Pflanzen igiebt, die, wie die Cokuspalme, vortrefflich im glühen-den Sande wachsen; daß die Kultur des Zuckerrohrswenigstens eine mittlere Temperatur von ist —20 Graden, !der Kaffeebaum von 18, der Pomeranzenbanm von 17, !