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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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! Hinsichtlich unserer rheinischen Gegenden will ich auchder sogenannten hohen Buche im Hobwalde, DistriktKatzrnbach, beym Eisenhammer gleichen Namens gelegen,erwähnen, die am Stocke 7 Schuh Durchmesser hat, beyeiner Höhe von 120 Schuhen und z» 15 preuß. KlafternL 108 Kubik - Schuh abge'ckätzt ist. Dieser Wuchs istfreylich im Vergleich obiger Citate — sehr mäßig undnicht selten; der Baum ist aber noch in seinem vollenWachslbume.

Daß es kaum möglich ist, aus diesen und andern ein-zelnen Angaben von Dimensionen einzelner Bäume denEinfluß der klimatischen Verhältnisse auf ihre Vegetationzu bemessen, ist anschaulich; da sämmtliche übrige aufden Wuchs des Holzes einwirkende Bedingungen mangel-haft mitgetheilt worden sind; auch weil die Productions-Fähigkeit eines Ortes nicht nach der Holz-Masse eineseinzelnen Baumes, sondern der auf einer gegebenenFläche in gekannter Zeit richtig beurtheilt werden kann.

Einzeln stehende Bäume dürfen also nicht zu solchenUntersuchungen gewählt werden; auch pflegen vollkommueBestände im Süden bey reiferm Alter nicht den Schlußder nordischen Waldungen zu haben.

Man wird mit so mehr Vorsicht dem südlichen Climaeinen entschiedenen großen Einfluß auf die Wald-Vege-tation einräumen, da die Ansichten und vortrefflichen! Beobachtungen eines L. v. Buch der Annahme, daß der! Einfluß des südlichen Standes den Wuchs des Holzesbegünstige, in Betreff mehrerer unsrer Holzgattnngen ent-gegen sind; indem er dem boten Grad der nördl. Breitedas vorzüglichste Clima des Wachsthums der Weißtaune,

> dem böten (bey Torneo) für das der Birke beylegt.

^ « Es sind die Espen, Eltern und Birken, sagl Herr