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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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78
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v. Buch *), die wahren Bäume des Nordens, welche»zum Theil noch Ehristianas Wärme (unter dem botenGrad nördl. Breite — bey 6 Grad ld. centig.) zu ihremGedeihen zu stark ist.

Espen uud Birken zum wenigsten, ziehen sich auch !noch hier gerne in den Schatten zurück. »

Dies die Worte eines durch vielseitige Kenntniß,Tiefe des Geistes und einem seltenen Scharfsinn gleichberühmten Naturforschers; die also wohl nicht unbeachtetverschallen, wenigstens eine wiederhohlte Prüfung dieserwichtigen Thatsache, die durch die Behauptung des nicht !minder scharfblickenden edlen St. Pierre, im nördlichen >Rußlande die schönsten, geschlossensten Tannen - und Fich- !teu--Waldungcu gesehen zu haben, bestätigt wird, ver-anlassen dürften.

Allerdings ist es, besonders nach diesen Mittheilungen,gewiß, daß diese Bäume im hohen Norden durch einfrisches Ansehen mehr ansprechen, selbst einen ausdauern-den , wenn auch nicht größcrn Wuchs erlangen, als insüdlichen Eintraten; ob aber ihr Zuwachs in einer und ider nemlichen Zeit eben so stark und stärker sey und sichdort auf gleicher Fläche mehr Holz erzeuge, wie bey uns /

oder gar in den West - und Dstindischen Ländern, dies !

ist eine Frage, die dereinst nur ein Forstmann mit einiger lZuverläßigkcit beantworten, derselbe aber beym jeNgen ^Stande der Wissenschaft nur verneinend wird erwiedern !können.

Die Angaben der Dimensionen der Kiefer, Fichte undBirke von verschiedenem Alter, in den nordfteldischc»Forsten bey Rorna(b 2 °, 34 nördl. Breite) von, Herrn

*) Seine Reise durch Norwegen und Lappland, Itcr BandSeite 84. 2rer Band Seite 27,6.