Buch 
Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
Entstehung
Seite
91
JPEG-Download
 

Y1

mehrere barometrische Höhe-Messungen dieser Gegendenbeygelegt.

Forst statistischer Ueberblick der Länder deslinken Rhein-Ufers binnen der Saar,Mosel und Aar.

Das Land, über dessen Waldungen hier eine gedrängteUebersicht geliefert wird, war, mit Ausschluß einigerLandcsparcellen die vor der Revolution zu Frankreichgehörten, wie der Canton Dhan, Saarlouis und Landaumit ihrer Umgebung, zu welcher der Bienwald gehört;während der letzten französischen Occupation in die De-partemcnte der Saar, des Rheins und der Mosel, unddes Donnersberges eingetheilt. Die Waldungen dieserProvinzen bildeten die 28te Conscrvation. Ihr Flächen-Inhalt ist *) beyläufig 1,800,000 Hectare, wovon dieWaldungen 5vv,ovv Hect. **) oder b/,ztcl, also über '/,tclder ganzen Fläche ausmachen.

Diese 1^800,000 Hect. sind gleich 326,8 deutschenQuadratmeilen, die Meile zu 5507,05 Hect. angenommen.

Der größere Theil des Landes gehört den Kronenvon Preußen und Bayern; kleinere Abschnitte davon,sind Hessen-Darmstadt, Hessen-Homburg, Koburg undOldenburg zugetheilt.

*) Bey Aufstellung dieser Berechnung ist das annualre korSr»tier vom Jahre 1805 vorzüglich benutzt worden.

*^°) Der Hektar ist gleich 2'/> rheinischen Morgen zu 160Quadrat Ruthen (die Ruthe iv Schuh) 36 QuadratRuthen 84 Quadrat Schuh, und kann 4 preußischenMorgen r» 180 Quadrat Ruthen (die Längernthe 12Schuh) gleichgesetzt werden, da ein Hect. — 3 Morgen106 Quadrat Ruthen, also — 4 Morgen — 14 QuadratRuthen.