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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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Das ehemalige Departement der Ruhr, nunmehr» !zwischen Preußen und dem Königreiche der Niederlande- !getheilt, liegt nach der Überschrift außer den Grenzestdieses Gebietes.

Nördliche Breite und Erhebung des Landes überder Nordsee.

Wenn wir den Theil der Vogesen, wovon in der Folge ^noch Rede seyn wird, wo die Saar entspringt, mit Herast ^ziehen, und so von dem Berge, die große Tonne (lsmont-tonnsau) benahmt, herabstcigend, den Weg überdie Mosel nach der Eifel bis zur Aar und so fort nachdem Rheine verfolgen; so finden wir, daß dieses Landsich vvm 48,30° bis gegen den 50,30° nördlicher Breiteerstreckt, und sich von circa 200 Schuh (nach Benzen-berg liegt Königswinter am Siebengebürgc 170 Schuhüber der Nordsee) bis 3000 und einige hundert Schuheüber dem Meere erhebt.

Acußrre Gestalt der Oberfläche des Bodens, derBoden selbst.

Das Land ist größtenteils gebirgigt; unter den Ber-gen und Bergrücken zeichnen sich außer den Vogesen dieZüge des Höh- und Soonwaldes, die erhabenen Buckel >der Eifel und des Hundsrückens, der Dvnnersberg und >einige Basallköpfe der Eifel aus. ^

Diese Gebirge gehören der Ur- und Flötz-, nämlich -der Thonschiefer-, Trapp -, Kalk- und Sandsteinforma- !tion an , an deren Fuß sich in den Thalern des Rheines, §der Mosel, der Saar und anderer kleinen Flüsse das ast^ ^geschwemmte Gebirge aufgelagert hat.

Häufige unverkennbare Spuren der Vulkanität wer-