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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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platten an einigen Orten nahe an 2000 Schuh über demMeere erscheint.

Es geht aus der petrographischen Beschreibung derGegend hervor, daß der Leimen und Sand in verschie-dener Mischung ersterer oft mit Eisen geschwängert;der Letten, besonders in der Steinkohlen-Formation,im Schiefcrthone und der Grauwacke; die Kalkerde, dieHaupt-Erdarten sind, welche daselbst vorkommen.

Der Thonschiefer, der Thonporphyr, der Trapp,Mandelstein und Basalt, da Zeit und Feuchtigkeit ihreVerwitterung und Auflösung bewirken, veranlassen be-sondere, diesen Gebirgs-Arten eigene Mischungen derErden; die, in so fern erstere zu Tage ausgehen, undnicht von Sand oder Leimen überlagert sind, auf denWuchs des Holzes großen Einfluß äußern.

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Gewässer.

Der Rhein, die Mosel, die Saar, mehrerer andrenkleineren Flüsse und Bäche nicht zu gedenken, sind dievorzüglich zu erwähnenden fließenden Wasser des Landes.

Die einigen vorfindlichen Seeen, wovon der bey Laagder merkwürdigste ist, sind nicht von besonderem Umfangeund in forstlicher Beziehung von keiner Wichtigkeit.

Klima und Witterung.

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Das Klima und die Witterung können durchgängigals gemäßigt und für die Holzzucht Vortheilhaft ange-sprochen werden.- nur auf den Gebirgsrücken des Hoh-waldes, des Sovkiwaldes, auf den höhern Punkten beyPirmasenz, des Hardtgebirges bey Dürkhcim, so wie inder Eifel, nähert sich das Klima dem rauhen.