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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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93
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den bekanntlich bey Anderuach, am Laager-See, zu Ber-derich in der Nähe seiner warmen Gesundbeits-Quellen,an der Mosel, in der Eifel, vorzüglich in der Um-gebung von Gcrolstein und Dann, angetroffen.

Als Urgebirge muß das Thonschicfergebirgc, das längstdem Rhcine, der Mosel, der Saar und dem Huuds-rücken hinzieht, bezeichnet werden, so wie die schön ge-formten Kalkfelsen bey Stromberg am Rhcine, als Ueber-gangs- oder Flötzgebirge der ältesten Ordnung, nicht zuvergessen sind.

Es wird bemerkt das Trapp- und Porphyr-Gebirge .des Donnersberges, bey Krcuznach und Fürfeld; wo derThonporphyr in Säulen gleicher äußerer Gestalt, wieder Basalt des Weißelbergeö bey Oberkirchcn und Kusclerscheint; Grünstein kömmt seltner, z. B. bey Trier, vor.

Das Steinkohlen-Gebirge hat eine nicht unbedeu-tende Ausdehnung. Die Begleiter der Steinkohle, derältere Flötzsandstcin, und der Schiefertbon, gehen indem Umkreise von einigen Stunden bey Saarbrücken zuTage. Der rothe bunte Sandstein ist hier aufgelagert.

Ziemlich verbreitet ist auch der Flötztrapp - und Man-delstcin längs der Nahe und dem Glahn.

Der rothe bunte Sandstein hat ein allerseitigeö Vor-kommen: vom vogesisckcu Gebürge ab, wo er auf dergroßen Tonne 3uoo Schuh über der Mceresfläche ange-troffen wird, setzt er nach dem Hardtgebirgc bey Dürk-hcim und Neustadt bis nach Pirmasenz, Dhau undKayserslautern fort; findet sich an der Mosel, bey Trier,wie an mehrern Punkten der Eifel, wieder.

Der jüngere Kalkstein begleitet strichweise das Bettder Saar und der Blies, der kleinern Flüsse der Eisel' Kyll, NymS ic. wo er auch auf den Gebirgs-