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Die dominirenden Holzarten des Landes sind:die Buche,die Eicke,
die Birke, '
die Hainbuche,die Kiefer,
endlich die Weißtanne auf den Dogesen, welche sich inder Gegend von Annweiler wieder zeigt.
Die Anlagen späterer Zeiten von Lerchen und Fichten,die selten älter als 60 Jahre sind, verdienen, wegenihrer Unbedeutenheit, bis jetzt keiner besonderen Erwäh-nung *).
Durchgehend waltet die Buche bey weitem vor; danach dieser Holzart die Eiche, die Kiefer und die Birkesich wechselseitig den Rang bestreiten.
Die bedeutendsten rheinischen Waldungen, in denensich die Buche vorzüglich zu gefallen scheint, sind derFuß der Vogefen, der Svon- und Hohwald, die Forstendes Donnersberges, die gräflich Sickingischen Waldungenbey Landstuhl, die der ehemaligen Fürstenthümcr vo»Saarbrücken und Zweibrücken, ein Theil der Elmsteinerund Dürkheimer Forsten, so wie die Waldmassen bey Pir-masenz endlich der größere Theil der Waldungen derArdennen und der Eifel.
*) Mit Ausnahme einiger weniger Gesträuche und Staude»/die hinzuzufügen wären, wie z. B. das Hex sguitolm»"das vacclniuin ulixiuoxum, stilles; lellum pslurtre, dektaxuL srborescs'.is etc. etc. finden sich die Holzgattl»1g-Nder Rheinischen Provinzen alle in meiner BeschreibungDonnersdergcs notier, welche der Herr Obcrsorst-Ästeist*Meyer in der Zeitschrift für das Forst- und Iagdwest»Vter Jahrgang, ausgenommen hat.