kleinern Stadt wie z. B. Saarbrücken und Kaysers läutern,wo keineswegs ein reicher Boden zu einer großem Thätig-keit aufmuntert; weiß man ihm, der, mit Kenntniß undNeigung behandelt, nie durch Unfruchtbarkeit lohnt, er-giebige Erndten abzugewinnen; da hingegen in einemgroßen Theile, besonders des Hochlandes der Rheinpro-vinzcn, der Ackerbau noch zurück ist.
Es ergiebt sich aus der im ganzen genommenen be-trächtlichen Bevölkerung dieses Landes, die um so mehrconsolidert ist, da die Anlage der nicht zahlreichen Fabrikenund Manufakturen anf sie wenig Einfluß hat und sie fastallein auf die Produktion der rohen Stoffe beruht; daßfür dasselbe der kritische Zeitpunkt eingetreten oder naheist, wo Feld nnd Wald sich feindlich begegnen, wennjenes sich auf Kosten des letztem ausdehnen, dieser jenemnichts einräumen will; und die große Frage, wo soll Feld,
! wo soll Wald seyn, täglich mehr zur Sprache kömmt!
In einem Lande, wo der Boden der Waldkultur, die! eine so beträchtliche Fläche einnimmt, größtentheils gün-stig ist, wo das Holzbrdürsniß der Einwohner, Hütten-werke und anderer Fabricken durchgehends befriedigetwerden kann, welches einen reichen Schatz an Steinkohlenhat, die dem Brennbedürfniffe vieler seiner Bewohnerzu Hülfe kommen; in solchen Gegenden ist kein Holz-mangel zu befürchten; sie können im Gegentheil ihrenUeberfluß an Brennstoff an benachbarte holzärmcre Ge-genden abtreten, wenn die Waldfläche nach ihrem Ver-mögen benützt und bewirthschaftet wird: ich glaube selbst,daß ein nicht unbeträchtlicher Theil, besonders von Kom-munalwaldungen, die in Regel tiefere Gründe inne! haben, und den Ortschaften näher liegen, mit Vortheil^ der Feld-Produktion hingegeben werden dürften, wenn