der bleibende Wald sich dadurch einer pfleglichen Behand-lung und Schonung zu erfreuen haben wird, welcheAeußerung später noch näher erörtert werden soll.
Bevor aber die Umwandlung einer ansehnlichen Wald-fläche zu Feld statt finden kann, müßte bey aller Berück-sichtigung der Lokalverhältnisse, die oft eine Abweichungvon der Regel erheischen, besonders die Eigenthümlichkeitder Feld - und Waldkultur berathet, und sorgfältig unter-sucht werden, zu welcher Kultur sich die fragliche Flächeam besten, nach Lage und Boden eignet, wobey nichtaußer Acht gelassen werden wird, daß Stand und Klima,obgleich nicht bey unveränderlichem Charakter, bey wei-tem nicht so biegsam und abhängig von dem Fleiße undder Betriebsamkeit der Menschen sind, wie der Boden,dem, an sich genommen, selten die Fähigkeit abgeht,die Pflanzen zu erzeugen und zur Entwickelung zu fördern,deren Keim seinem Scbooße anvertraut worden. DieseUmsicht erscheint um so wichtiger, wenn sich die Bemer-kung aufdringt, daß in Gegenden, welche dem Ackerbauam wenigsten zusprechen; die durch Boden, Klima undLage der Waldkultur angehören, nicht nur täglich Wal-dungen ausgerodet werden, sondern auch gerade da, woein rauheres Klima jener Fülle der Feld - Produktion ,welche niedere Gründe auszeichnet, Hindernisse entgegensetzt, welche die Holzkultur nicht zu bekämpfen hat unddiese also, befände sie sich aus einer befriedigendem Stufeder Vollkommenheit, der Spärlichkeit jener zu Hülfekommen müßte, — die Waldungen im erbärmlichsten,kaum beschreibbaren Zustande angetroffen werden.
Mißhandlnngcn jeder Art, besonders hinsichtlich derBehandlung, und eine unvernünftige Ausdehnung derWeide und des Laubrcchens haben die Devastation fast