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Die Grenze zwischen der Feld- und Waldkultur, in besonderer Beziehung auf die Länder des linken Rhein-Ufers, binnen dem Rheine, der Saar, Mosel und Aar : geschrieben für Freunde der Natur und des Waldes / von Ludwig Lintz
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Nein, der Bauer, wenigstens der rohe, ungebildeteBauer, muß mit seinen Augen und Händen fassen können,was er begreifen und ihm frommen soll.

Nach meiner unmaßgeblichen Meynung könnte daherkeine größere Wohlthat einer rauhen , bis fetzt undank-baren Gegend, wie z. B. der Eifel, gewährt werden,als wenn die Landes-Regierung von Strecke zu Streckekleine sich arrondirendc Bauerngüter ankaufte, diese aberan brave, tüchtige Ackerleute; die z. B. in der Platzoder im Elsasse mit großer Umsicht ausfindig zu machenwären; in billigen Erbpacht gäbe *).

Hierzu rationelle, theoretische Landwirthc zu wählen,würde dem Zwecke eben so wenig entsprechen, als diesenErbpächtern große Güter in Bestand zu geben.

Praktisch sollen sie lehren, zu ihrem eignen Vortheildarthun, wie mit wenig Apparat viel geleistet werdenkann, und nicht das Gegentheil.

Die Eisel umfaßt circa 25 Quadrat-Meilen; welchewichtige Resultate würden nicht für die Kultur dieses

*) Den Erbpacht schlage ich für diese Mustcrhvfe vor, weilder Zcitpacht keineswegs dem Zwecke entspräche, die Un-ternehmer aber schwerlich die Mittel haben dürften, dieGüter käuflich an sich zu bringen.

Unter jedem andern Verhältniß — außer dem gegen-wärtigen — würde ich immer den Erbpacht mißbilligen,den» es ist besser, der Ackerbau ist in den Händen deSBauers, als des Gouvernements, und von allen Fcudal-Einrichtungcu ist die der Erbrächte eine der nachtheiligstc».Im Pachtkontrakte selbst müßte aber dem Pächter zuge-sichert werden, daß es ihm, sobald das Gut einen ge-wisse» Grad von Verbesserung erreicht haben würde, ge-stattet seyn sollte, dasselbe in einem mäßigen Preise,unter dem primitiven Ankaufs-Preise eigenthümlich an-zugehen.